DAS FIEL UNS AUF Hönebach belohnt sich – Friedlos auch

Tore im Fallen und aus dem Lauf

Marcel Katzmann, ESV Hönebach, Fußball
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Gelang ein Tor per Fallrückzieher: Hönebachs Marcel Katzmann, hier gegen Weiterode.

Ein Fallrückziehertor von Marcel Katzmann, vier Tore des Friedloser Stürmers Steffen Glenz und unerwartete Unentschieden – das war der vergangene Spieltag in den Fußballligen in der Region.

Das Fallrückziehertor

Einen Tag nachdem Freiburgs Petersen und Gladbachs Embolo Fallrückzieher-Tore in der Bundesliga gelangen, schaffte auch Hönebachs Marcel Katzmann in der Fußball-Gruppenliga ein ähnliches Kunststück. Sein Treffer zur 2:0-Führung beim 3:2-Auswärtssieg bei Schlusslicht Petersberg war ebenfalls ein Fallrückziehertor.

Er versenkte im Fallen mit dem Rücken zu Tor einen Freistoß von Kevin Kunze, den ESV-Kapitän Fabian Budesheim per Kopf verlängert hatte. „Es waren vielleicht fünf, sechs Meter Entfernung zum Tor“, sagte der siebenfache Torschütze, der auf Rang drei der Torjägerliste in der Gruppenliga liegt. Bereits zweimal seien ihm Fallrückziehertreffer gelungen, einer in der Jugend und einer in der Kreisoberliga gegen Weiterode. „Der ist aber leider abgepfiffen worden“, erzählt der Goalgetter, der den Treffer im kleinen Kreis noch ein bisschen feierte. Tino Jäger war voll des Lobes. „Mit dem Sieg und dem Tor hat sich die Mannschaft selbst belohnt – für die tolle Leistung, für die hervorragende Einstellung und auch für die spielerische Klasse,“ sagt der Trainer. Das Team besitze die „Gier und die Geilheit“, jetzt auch die Ernte der Erfolge aus den letzten Wochen einzufahren. Die Aufstiegsrunde könnte schon am kommenden Sonntag mit einem Dreier gegen Aulatal festgemacht werden. „Wir wollen auf jeden Fall mit einem Remis auf Distanz bleiben.“

Die Unentschieden

Die Favoriten Niederaula/Kerspenhausen und Dittlofrod/Körnbach kamen über Remis in Friedewald und in Haunetal nicht hinaus. Während sich das Unentschieden von Niederaula schon im Juli im Kreispokal angedeutet hatte – hier kam das Ullrich-Team gerade so zu einem 2:1-Erfolg in Friedewald – kam das 1:1 von Dittlofrod in Wehrda bem Neunten SG Haunetal schon ein bisschen unerwartet. Wobei Haunetal bis in die Schlussphase durch ein unglückliches Eigentor von Alexander Minich sogar führte. Erst der von Levin Baumgart verwandelte Foulelfmeter in der Schlussphase sorgte für Gleichstand. „Den Elfer kann man, muss man aber nicht geben“, zog Timo Lübeck aus dem SG-Vorstand Resümee, der auf ein kampfbetontes Derby mit vielen Emotionen verwies. Dittlofrod hätte schon in Hälfte eins in Führung gehen müssen, als Spielertrainer Denis Masic einen Ball von der Linie kratzte, der nach einem Dittlofroder Solo schon im Tor schien. Gute Noten verdiente sich auf Haunetals Keeper Ricardo Grimm.

Der Torjäger

7:2 gegen Heenes/Kalkobes - es läuft beim Spitzenreiter der Kreisliga A 1, dem FV Friedlos. „Wir sind im Lauf“, stellte Trainer Paco Garcia fest. Seine Team spiele einen guten Ball. „Es kommt alles an.“ Besonders beim vierfachen Torschützen Steffen Glenz, der zweimal aus vollem Lauf traf.

Von Hartmut Wenzel

Freut sich über das Team: Friedlos Paco Garcia.

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