1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

SG Schenklengsfeld: Treffsicher zum Titelgewinn

Erstellt:

Von: Kristina Marth

Kommentare

Stolz auf eine starke Saison: Nach dem letzten Heimspiel gegen den VfL Wanfried II am vergangenen Wochenende bedankten sich die Handballer der SG Schenklengsfeld rund um Spielertrainer Achim Birkel (Mitte mit Mikrofon) bei ihren Zuschauern.
Stolz auf eine starke Saison: Nach dem letzten Heimspiel gegen den VfL Wanfried II am vergangenen Wochenende bedankten sich die Handballer der SG Schenklengsfeld rund um Spielertrainer Achim Birkel (Mitte mit Mikrofon) bei ihren Zuschauern. © Stefan Kost-Siepl

Die Handballer der SG Schenklengsfeld haben die Meisterschaft in der Bezirksliga A der Männer geholt und damit die Möglichkeit, in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Wir werfen einen Blick auf ihre starke Saison.

Schenklengsfeld – Obwohl einige der Ligakonkurrenten noch zwei Spieltage zu absolvieren haben, steht die SG Schenklengsfeld bereits als Meister der Handball-Bezirksliga A der Männer fest. Am vergangenen Wochenende schlugen die Landecker den VfL Wanfried II mit 49:32 und sind nicht mehr einzuholen.

Die Zahlen

Elf Siege, kein Unentschieden, drei Niederlagen: So lautet die erfolgreiche Bilanz. Nicht nur von den Punkten her (22:6), sondern auch von der Anzahl der Siege sind die Schenklengsfelder damit das beste Team. Das bleibt selbst dann so, wenn Verfolger Nummer eins, die HSG Großenlüder/Hainzell II, ihre beiden verbleibenden Spiele noch gewinnen sollte.

Die Niederlagen

Dreimal mussten sich die Landecker im Laufe der Saison geschlagen geben: 28:30 gegen die HSG Werra WHO II, 22:38 bei der FT Fulda und 28:39 beim VfL Wanfried II. Auffällig: Alle drei Niederlagen passierten auswärts und die Gegner (übrigens allesamt Vertreter der unteren Tabellenhälfte) wurden in den Rückspielen jeweils deutlich geschlagen.

Spielertrainer Achim Birkel kann sich jede Niederlage erklären. „Das Derby in Heringen hatte niemand so erwartet, unsere Trefferquote war an diesem Tag einfach miserabel, und Heringen hat verdient gewonnen“, erklärt er. In Fulda sei man durch Magen-Darm-Probleme stark dezimiert angetreten, zudem habe Torjäger Christian Manske gefehlt. Beim Spiel in Wanfried hätten die Gegner auf Spieler aus der Landesliga zurückgegriffen. „In der Konstellation, in der sie aufgelaufen sind, hatten wir keine Chance“, erinnert er sich.

Die Offensivstärke

441:392 Tore hat die SG Schenklengsfeld auf dem Konto – das sind im Schnitt 31,5 Treffer pro Partie. Am Ende kommt sie damit vermutlich auf die meisten erzielten Tore, denn in den verbleibenden zwei Begegnungen ist es unwahrscheinlich, dass Großenlüder/Hainzell II 92 Treffer erzielt. „Wir versuchen immer, mit der ersten und zweiten Welle viele einfache Tore zu machen“, erklärt Birkel die Vorgabe an sein Team. Daneben sieht er eine stabile 6:0-Deckung als große Stärke. Eigentlich – denn durchschnittlich 28 Gegentore sind recht viel. „Die Gegner haben es doch immer irgendwie geschafft, frei zum Wurf zu kommen“, meint er, macht sich allerdings keine Sorgen, so lange das eigene Angriffsspiel stimmt.

Der Torjäger

Ein wichtiger Faktor dafür, dass es in dieser Saison offensiv so gut lief, ist natürlich auch Rückraumspieler Christian Manske, der in 13 Begegnungen insgesamt 137 Treffer erzielte und mit 10,54 Toren pro Spiel im zweistelligen Bereich liegt. Zur Einordnung: Der Zweite der Torjägerliste, Wanfrieds Niclas Keller, traf in 14 Partien 94-mal das Tor. „Mit seinem Talent könnte er auch in der Landesliga spielen“, sagt Birkel. „Aber es macht ihm hier Spaß, und er bleibt uns seit Jahren treu.“ In den Augen des Trainers spricht dies auch für das Team...

Der Torgarant: Rückraumspieler Christian Manske beim Wurf.
Der Torgarant: Rückraumspieler Christian Manske beim Wurf. © Stefan Kost-Siepl

Der Mix im Kader

...dessen Mannschaftsgefüge passe und in dem er eine gute Mischung aus Erfahrung und Spritzigkeit sieht. Neben einigen Routiniers, die auf eine lange Handball-Laufbahn zurückblicken können, wurden in der Rückrunde mit Kevin Ruppel, Nico Stehr und Luis Echtermeyer auch drei A-Jugendliche integriert. Zur neuen Saison soll weiterer Nachwuchs folgen, wobei Birkel sein Team auch für einen möglichen Aufstieg gewappnet sieht.

Neben den Feldspielern konnten sich die Landecker zudem auf ihre Torhüter verlassen: Die ebenfalls noch sehr jungen Niklas Dietze und Moritz Barthölke wussten in dieser Saison immer wieder durch reife Leistungen zu überzeugen. „Sie ergänzen sich einfach super“, meint der Trainer. „Man kann nicht sagen, dass einer besser ist.“

Auch interessant

Kommentare