Erfolgreiches Duo im fränkischen Roth

Triathlon: Jung und Meister überzeugen mit starken Zeiten

Starteten in Roth: Volker Meister (links) aus Kirchheim und Christian Jung vom SC Neuenstein.
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Starteten in Roth: Volker Meister (links) aus Kirchheim und Christian Jung vom SC Neuenstein.

Die vergangenen zwei Jahre waren für die Triathleten ein Wechselbad der Gefühle. Beinahe alle Wettkämpfe waren Corona-bedingt abgesagt worden.

Roth - Trainingspläne wurden umgeplant, stets war ungewiss, ob der Trainingsaufwand nicht wieder durch eine Rennabsage torpediert werden würde. Umso größer war die Freude, dass das auf September verschobene älteste deutsche Langdistanz-Triathlon-Event im fränkischen Roth mit strengen Corona-Hygieneregeln und stark reduzierter Teilnehmerzahl stattfinden konnte.

Dass die Stimmung diesmal eine ganz besondere war, davon konnten sich Volker Meister (Freizeitsport Kirchheim) und Christian Jung (SC Neuenstein) überzeugen.

Meister war sehr angetan: „Die Vorfreude auf dieses ganz besondere Rennen machte es mir deutlich leichter, ein weiteres Jahr hartes Training in Kauf zu nehmen.“

Und dass sich die Anstrengungen gelohnt haben, war Meister kurz nach dem Schwimmstart klar. „Das Wetter war optimal. Auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke im Main-Donau-Kanal habe ich schnell zum Rhythmus gefunden.“ Jung war kurz nach den Profis gestartet. Im 18 Grad kühlen Wasser kam er mit einer guten Schwimmzeit in die erste Wechselzone.

Auf den zwei Runden der Radstrecke waren 1300 Höhenmeter zu überwinden. Obwohl die typischen Stimmungsnester, wie der Solarer Berg fehlten, waren viele Zuschauer an der Strecke. Meister wechselte nach einer Radzeit von 5:17 Stunden auf die Laufstrecke, die zunächst entlang des Main-Donau-Kanals verlief. „Meine Beine fühlten sich nach der Radstrecke noerstaunlich gut an. Den Marathon ging ich schneller an.“

Mit einer konstanten Laufleistung absolvierte Jung den Marathon in einer Zeit von 3:15 Std und kam mit einer Zielzeit von 9:12:10 Stunden im Stadion an. „Das ist meine zweitbeste Zeit auf der Langdistanz“, sagte er zufrieden. Er sei zuversichtlich, dass er auch in der neuen Alterklasse noch etwas erreichen könne.

Immer das große Ziel vor Augen konnte auch Meister die Marathonstrecke konstant durchlaufen, erreichte um kurz vor 19 Uhr nach 10:51:51 Stunden den Zielbogen.

Dass er überglücklich war, nun um mehr als eine Stunde schneller gewesen zu sein, ließ sich am strahlenden Gesichtsausdruck im Ziel erkennen. Nächster Wettkampf, da sind sich beide einig: Der Bad Hersfelder Lollslauf.  red

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