Fußballkreis Göttingen-Osterode

TSV Dramfeld großer Favorit in der 2. Fußball-Kreisklasse

Fußballer der TSV Dramfeld vor der Saison 2020/2021.
+
Will seine PS im Team auf die Straße bringen: Der TSV Dramfeld vor der Saison 2020/2021.

Wenn es nach der Meinung der Konkurrenten geht, ist die Meisterfrage in der 2. Fußball-Kreisklasse D schon vor dem Auftakt in knapp zwei Wochen entschieden. Auch der TSV Dramfeld selbst kann sich nichts anderes als den Aufstieg vorstellen.

Altkreis Münden – Einen solchen Kader dürfte es in der 2. Kreisklasse wohl selten gegeben haben. Der TSV Dramfeld landete zunächst mit der Verpflichtung von Trainer Ralf Stieg (zuvor in Diensten des FC Gleichen) einen Glückstreffer. Spartenleiter Marco Linne sagt: „Es konnte doch niemand davon ausgehen, dass er bei neuen Spielern tatsächlich so viel Gehör finden würde. Jetzt haben wir den Aufstieg als Saisonziel klar definiert, doch die Mannschaft muss ihre PS erst mal auf die Straße bringen.“

In der Vorbereitung – zumeist gegen höherklassige Gegner – lief es mit mehreren Zugängen aus der Bezirksliga schon sehr gut für den letztjährigen Vizemeister. „Jetzt ist eine gewisse Euphorie spürbar und wir freuen uns auf das erste Ligaspiel am 20. September zu Hause gegen Jühnde“, so Linne weiter.

Angesichts der offensichtlichen Dramfelder Überlegenheit, mussten die ambitionierten Vereine aus dem Altkreis Münden im Sommer erst mal einen gewissen Frust bewältigen. Sie hätten es lieber gesehen, wenn der Fußballkreis dem Dramfelder Antrag auf einen außerordentlichen Aufstieg am grünen Tisch zugestimmt hätte. Besonders der TSV Jahn Hemeln hätte sich unter normalen Umständen mit seiner eingespielten Mannschaft einiges vornehmen können. Das haben die Vorbereitungsspiele unter Trainer Leonardo Marino, die bis auf eine Ausnahme gewonnen wurden, eindrucksvoll bewiesen.

Die Dramfelder sind sich bewusst, dass sie von den restlichen – nur noch sieben – Mannschaften der Staffel D gejagt werden. Jeder möchte derjenige sein, der den „Bayern der Kreisklasse“ ein Bein stellt. Dazu dürfte auch die verstärkte SG Bühren/Scheden zählen. Spielertrainer Danny Willert konnte sich im Sommer über den Zugang des bezirksliga-erfahrenen Tom Bornemann und über die Rückkehr von Dennis Quentin freuen (die HNA berichtete). Der 1. FC Gimte verbuchte mit den Zugängen von Julian Köhler und Jannik Drüke beachtliche Verstärkungen für die Defensive. Darüber dürfte sich besonders Oliver König freuen, der im Trainer- und Betreuerteam, zu dem auch Adrian Griesam und Roman Sommer gehören, die taktischen Ansagen macht. Neuer Spartenleiter beim FC Gimte ist übrigens Daniel Büchner.

In der Vorbereitung bestritt der 1. FC Gimte lediglich drei Testspiele, weshalb er den Pokaleinsatz am Sonntag gegen den RSV 05 II noch gerne hinzunimmt. Adrian Griesam glaubt, dass das Team in der oberen Tabellenhälfte mitspielen kann. Einziger Schwachpunkt nach dem Weggang von Julian Minde scheint der Sturm zu sein, aber vielleicht taucht dort ja Patrick Kroker wieder regelmäßiger auf.

Beim TSV Jühnde ist unter anderem Thomas Held zurückgekehrt. Auch dem Aufsteiger aus dem vergangenen Jahr ist eine gute Rolle zuzutrauen. Die SG Werratal dürfte mit ihren zahlreichen Zugängen aus der eigenen Jugend wohl froh sein, wenn sie eine ähnliche Serie spielen könnte wie in der vergangenen Saison. Damals hielten sich Siege und Niederlagen fast die Waage.

In einer neuen Rolle: Der Tuspo Weser Gimte II. Auf dem Bild von links die Neuen Dennis Becker, Florian Winkler (Trainer), René Freitag, Tim Rönnfeldt , Christos Sideras und Marc Klapproth. Es fehlen die Zugänge Angelo Marchesano, Florian Blaskura, Mertcan Akin und Niclas Löber.
Beachtliche Verstärkung: Durch die Zugänge von Julian Köhler (links) und Jannik Drüke (rechts) erhält der 1. FC Gimte und Trainer Oliver König (Mitte) zusätzliche Bezirksliga-Erfahrung.
Fünf Neue beim TSV Jahn Hemeln: Von links Kolja Gerth (SG Reinhardshagen Jgd.), Julian Duddek (TuSpo Weser Gimte), Alexander Baake (FC Niemetal Jgd.), Leon Baake (TuSpo Weser Gimte) und Pascal Loos (eigene Jgd.). Es fehlen: Christoph Biwan (SG Reinhardshagen), Ronny Steiner (SV Germania Wernigerode).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.