Landesturntag in Bürstadt: Delegierte entscheiden sich für Verabschiedung von Verhaltensregeln

Kein Präsident, aber ein neuer Ethik-Code

Bürstadt. Im südlichsten Zipfel Hessens hatte der Jubi-läumsverein TV 1891 Bürstadt den 40. Landesturntag des Hessischen Turnverbandes ausgerichtet. Im Bürgerhaus der Stadt galt es für die Delegierten der hessischen Turngaue und des Präsidiums einen neuen Ethik-Code „Good Governance“ und Satzungsänderungen zu überprüfen, einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin zu küren und den Haushaltsplan für die Jahre 2017/2018, trotz erheblicher finanzieller Schieflage des Deutschen Turnerbundes ohne Minus zu verabschieden. Bei der Totenehrung gedachten die Turn-Parlamentarier der im vergangenen Jahr verstorbenen Kasseler Ilse Wilhelm und Edgar Leidig.

In einem Referat beleuchtete Sylvia Schenk (Vorstandmitglied von Transparency International Deutschland) den für den organisierten Sport in Deutschland zwingend notwendige „Good Governance“ (Verhaltens-Code). Diese Vorstellungen der 64-jährigen Juristin mündete in einem Antrag des Präsidiums, der als „Ethik-Code des Hessischen Turnverbandes“ von den Delegierten verabschiedet wurde. Daneben gab es Zustimmung für den mit über vier Millionen Euro veranschlagten Haushaltsplan.

Bei den Wahlen konnte die vakante Stelle eines Präsidenten oder einer Präsidentin nicht besetzt werden. Neu gewählt wurden Heike Schnoor (Vizepräsidentin Breiten-Freizeit- und Gesundheitssport aus Nieder-Mörlen) und Elena Möller (Vizepräsidentin Organisation und Vereinsentwicklung aus Bad Kreuznach). Uwe Grimm (Mühltal) wurde in seinem Amt als Vizepräsident Leistungssport bestätigt. (zvh)

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