Laurana Schachtschneider überzeugt bei Gaumeisterschaften im Gerätturnen

Unbefangen und grazil zum Sieg

Überzeugte: Laurana Schachtschneider. Foto:  zvh

Söhrewald. Recht kurzfristig hatte Stephan Riedinger, im Turngau Vorsitzender des Fachbereichs Sport, die Gaumeisterschaften im Gerätturnen weiblich wegen anderer anstehender Termine umplanen müssen.

Am letzten Os-terferienwochenende traten in der Welleröder Schulsporthalle zu diesem Kräftemessen 21 junge Turnerinnen an und zeigten eindrucksvoll, dass sie auch in den Osterferien fleißig trainiert hatten. Die gebotenen Leistungen an den vier olympischen Geräten begeisterten die etwa 120 Zuschauer und führten bei den Kampfrichterinnen zu hohen Wertungen.

Erneut als virtuose Turnerin gewann die 13-jährige Hessenmeisterin Laurana Schachtschneider (TSG Wellerode) in der Meisterklasse Kür mit ihren sehr schwierigen Übungen und ihrem unbefangenen Auftreten schnell die Herzen der Anwesenden. Ihre Überlegenheit (41,80:34,70 Punkte) musste auch die zwei Jahre ältere Alina Schlutz (GSV Eintracht Baunatal) anerkennen, obwohl sie einen starken Vierkampf zeigte.

Mit Spannung war der Zweikampf zwischen den 11-jährigen Kaderturnerinnen Rica Leinwather und Leonie Kurz (beide TSG) erwartet worden. Nach sehr gutem Start am Sprung verpatzte Leonie am Barren aber ihre neue Höchstschwierigkeits-Übung völlig und lag mit nur 3,30 Zählern hoffnungslos neben der Spur. Auch ihre danach brillant vor-getragenen Übungen an Balken und Boden konnten den Schaden nicht wettmachen. Rica siegte so, trotz leichter Fußverletzung, mit 48,00 zu 44,35 Punkten deutlich.

Auch die übrigen nordhessischen Turnerinnen gaben Rie-dinger und den Kampfrichtern Grund zur Freude. Die Saat der Vereinstrainer ist aufgegangen. „Wir haben heute so viele leistungsstarke Turnerinnen wie selten zuvor“, war Riedingers Credo. So sind Laura Köhler (FTSV Heckershausen), die neunjährigen Mimi Eiser (GSV) und Lieke Töppel große Hoffnungen für die Zukunft. Johanna Sahl in der Altersklasse 8 (TSG) zeigte beeindruckende Übungen, die Hoffnung machen. Auch der jüngste turnerische Nachwuchs der Sechs- bis Siebenjährigen lässt eine starke Entwicklung erwarten. (zvh)

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