Feuerwerk der Turnkunst: Imagine-Tour 2016 wirft ihre Schatten schon voraus

Welt des Unvorstellbaren

Feuerwerk der Turnkunst 2016: Die Finnin Rosa Tyyskä präsentiert eine außergwöhnliche Show. Foto: nh

Göttingen. Rhythmische Sportgymnastik, Rope Skipping und Cyr-Ring – wie modern Turnen sein kann, hat das Feuerwerk der Turnkunst in den vergangenen 28 Jahren eindrucksvoll präsentiert. Sportarten wie diese sind also nichts Neues für das turnbegeisterte und „feuerwerk-erfahrene“ Publikum. Und dennoch wissen die Ensemblemitglieder der IMAGINE Tournee 2016 mit ihren kreativen und höchst anspruchsvollen Darbietungen auch dieses Mal wieder zu überraschen und zu begeistern. Deshalb wissen eingefleischte Feuerwerk-Fans, dass kein Feuerwerk der Turnkunst wie das andere ist und können sich zum Jahreswechsel in die Welt des Unvorstellbaren und der absoluten Faszination entführen lassen.

Diese Faszination entspringt zum Teil aus alten Sportarten, die bis vor einigen Jahren noch nicht einmal als solche bezeichnet wurden. Rope Skipping ist eine solche Sportart, die aus dem Kinderspiel Seilspringen entstanden ist und inzwischen höchst komplizierte und unvorstellbare Sprünge, Stunts und Schwungabfolgen beinhaltet. Diese moderne Form des Seilspringens ist mittlerweile auch außerhalb der Turnszene bekannt und beliebt und nicht nur im Wettkampf absolut spektakulär.

Unfassbare Geschwindigkeit

Auch als Showelement bietet es alle Möglichkeiten – ob einzeln oder in der Gruppe, mit einem oder mehreren Seilen, mit oder ohne Wechsel der Handgriffe. Und das alles in unfassbarer Geschwindigkeit, mit unglaublicher Beweglichkeit, perfekt auf die Musik abgestimmt, absolut synchron und mit hoher Perfektion. Bei der MAGINE Tournee 2016 wird die Gruppe „Jump Rope“ aus der Ukraine in dieser Hinsicht absolute Höchstleistungen präsentieren und damit die Show-Tauglichkeit des „Seilspringens“ unter Beweis stellen.

Auch die bekannte Sportart Rhönradturnen hat sich während der vergangenen Tourneen ebenfalls als unvorstellbar show-tauglich erwiesen. In Kombination mit beispielsweise Pyrotechnik, Licht und Musik haben die Zuschauer schon in früheren Tourneen das Rhönrad von einer ungeahnten Seite kennen lernen dürfen. Vor diesem Hintergrund fügt sich Rosa Tyyskä hervorragend in das Ensemble von IMAGINE ein.

Die junge Finnin präsentiert eine temporeiche Cyr-Darbietung mit außergewöhnlichen Elementen und überzeugt mit Präzision und Leichtigkeit. Der Cyr-Ring, der sich als eigene Sportart aus dem traditionellen Rhönradturnen entwickelte, hat sich während der vergangenen Jahre insbesondere im Showbereich durchgesetzt.

Das so simpel anmutende aber dennoch höchst anspruchsvolle und deshalb ungewöhnliche Gerät schafft mit seinen kreisenden Bewegungen und seiner Flexibilität neue Bewegungsmöglichkeiten und erinnert nur noch in entfernter Weise an das traditionelle Rhönrad. (nh)

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