Handball-Landesliga der Frauen

Dem TV Hersfeld steht ein ganz schwerer Gang bevor

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Alina Braun steht wieder im Kader

Schwere Aufgabe für die Handballerinnen des TV Hersfeld: Am Sonntag (15 Uhr) sind sie zu Gast beim Tabellenzweiten der Landesliga HSG Großenlüder/Hainzell.

Die Osthessinnen haben mit 55 Treffern in 16 Spielen (35 im Durchschnitt) mit Abstand die meisten Treffer der Liga erzielt. Für Trainerin Sabine Teichmann und ihre Mädels heißt es deshalb wohl warm anziehen.

Hersfelds Trainerin redet deshalb auch gar nicht erst um den heißen Brei herum. „Großenlüder liegt uns einfach nicht. Ich weiß nicht, ob das an deren schnellem Spiel liegt. Aber wir haben da zuletzt nie gut ausgesehen“, sagt Sabine Teichmann. Im Hinspiel unterlagen die Hersfelderinnen in eigener Halle deutlich mit 25:36.

Man müsse von Beginn an voll fokussiert sein, um auf Ballhöhe zu bleiben. „Wenn wir dort einen Schlendrian im Spiel haben, wird es ganz schwer, an Großenlüder dran zu bleiben“, sagt Teichmann.

Für die Hersfelder Trainerin ist Großenlüder/Hainzell die stärkste Mannschaft der Liga – besser noch als Tabellenführer Germania Fritzlar II. „Man muss ja nur mal schauen, wie viele Tore sie werfen“, sagt Teichmann. Umso besser, dass die Hersfelderinnen am Sonntag personell gut aufgestellt sind. Alina Braun kehrt rechtzeitig aus dem Urlaub zurück und auch die B-Jugendspielerinnen Mara Spill und Lara Raguse stehen zur Verfügung. Einzig Urlauberin Laura Hermann fällt aus.

Große Überraschungen, was die Taktik anbelangt, erwartet Sabine Teichmann am Sonntagnachmittag nicht. Beide Mannschaften würden sich in- und auswendig kennen, erzählt sie. Gespannt ist sie darauf, wie ihre Mannschaft nach der Spielpause auftritt. „Ich denke, wir müssen erst mal wieder unseren Rhythmus finden“, spekuliert sie. All zu lange sollte dieser Prozess aber nicht dauern. „Wenn wir den Anfang verschlafen, dürfte das Spiel schon gelaufen sein“, sagt Teichmann. Nichtsdestotrotz will sie keinen unnötigen Druck auf ihr Team ausüben. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen“, stellt sie klar.

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