Basketball-Bezirksliga

TV Hersfeld Titans landen überlegenen Sieg

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Keine Mühe hatten die Basketballer der TV Hersfeld Titans (in Gelb) beim deutlichen Erfolg gegen Schlusslicht ACT Kassel IV.

Gute Leistung, deutlicher Sieg: Die Bezirksliga-Basketballer der TV Hersfeld Titans bezwangen das Schlusslicht ACT Kassel IV souverän mit 92:54.

Die Mannschaft des TV Hersfeld blickt auf ein gelungenes Wochenende zurück. Gegen ACT Kassel IV dominierten die Titans ab der vierten Minute. Zur Pause führten sie mit 45:30.

In der Anfangsphase taten sich die Gastgeber schwer, ehe sie der Partie ihren Stempel aufdrückten. „Zu Beginn war ich schon ein wenig entsetzt“, gab Trainer Alai Barite im Nachhinein zu. „Ich musste erst mal eine Auszeit nehmen, aber meine Ansage hat dann scheinbar gewirkt.“

Nach einem Rückstand von 7:11 drehten die Titans das Spiel schnell zu ihren Gunsten und holten bis zum Viertelende einen Vorsprung von zehn Punkten heraus. Barite lobte das konsequente Spiel: „Wir haben dann einfach Basketball gespielt, so wie er gespielt werden muss: mit Schnelligkeit, klugen Entscheidungen und Köpfchen“, sagte er.

Durch eine gute Leistung in der Defensive und Treffsicherheit von innen und außen bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus und lagen vor der Halbzeitpause ganz klar mit 45:30 vorn. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel: Die jungen Kasseler, die mit nur fünf Mann angereist waren, waren den körperlich überlegenen Gastgebern klar unterlegen und hatten im letzten Viertel zusätzlich mit konditionellen Problemen zu kämpfen.

Ihre Treffsicherheit, vor allem von der Dreierlinie, stellten allerdings auch sie unter Beweis – was den Hersfelder Trainer, wie er sagte, am Ende doch ein wenig wurmte. „Wir haben ihnen zu viel Platz gelassen, das muss einfach nicht unbedingt sein“, meinte er und sprach von Phasen, in denen seine Jungs einmal wieder ein wenig zu leichtsinnig gehandelt hätten.

Unterm Strich verteilte Barite jedoch vor allem Lob: Er habe ein gutes Spiel gesehen und alle, auch die am Ende verstärkt zum Einsatz gekommenen Jugendspieler, seien gut dabei gewesen. „Heute haben wir gezeigt, was ich immer wieder sage“, resümierte er: „Nämlich besser mit Kopf spielen als mit dem Kopf durch die Wand!“

TVH: Alkulani 1, Bahn, Bubula 16, Catic, Echtermeyer 4, Kaya 4, Ramadanovic 12, Rasuli 6, S. Sahin 11, Schmied 27, Tatiev 11

Von Kristina Marth

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