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Handball-Landesliga: TVH hadert bei Niederlage in Oberweser mit den Schiedsrichtern

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Alexander Kehl (im blauen Trikot) erzielte beim Spiel in Oberweser sieben Treffer für den TV Hersfeld.
Alexander Kehl (im blauen Trikot) erzielte beim Spiel in Oberweser sieben Treffer für den TV Hersfeld. © Stefan Kost-Siepl

Wieder keine Punkte für den TV Hersfeld in der Handball-Landesliga der Männer: Die Mannschaft von Trainer Christian Weiß unterlag am Samstagabend bei Aufsteiger HSG Wesertal unnötig mit 29:32 (13:15).

Bad Hersfeld - Der TVH hat damit nach acht Saisonspielen 4:12 Punkte und steckt schon jetzt – wie auch in der vergangenen Saison – tief im Abstiegskampf.

Die Niederlage ist umso ärgerlicher, da die Hersfelder den Pausenrückstand von 13:15 mit einem guten Start in die zweite Halbzeit erst in eine 22:20-Führung umwandelten und dann nach 45 Minuten sogar auf 26:22 davongezogen waren. Sollte das endlich der erste Auswärtssieg in dieser Saison werden? Nein. Denn der TVH konnte die Führung nicht transportieren, war laut Trainer Weiß in dieser Phase nicht abgezockt genug. Mit einem 10:2-Lauf drehten die Wesertaler das Spiel zu ihren Gunsten.

Das aber hatte aus Sicht der Hersfelder auch mit der Schiedsrichter-Leistung zu tun, die Weiß in der Schlussphase als desaströs bezeichnet. „Wir wurden verpfiffen. Da wurde eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Wir haben in der Schlussphase nur noch in Unterzahl oder aber doppelter Unterzahl gespielt“, ärgert er sich.

Mit der Leistung seiner Mannschaft ist er im Großen und Ganzen zufrieden. „Das war okay, und am Angriff lag es nicht. In der Abwehr decken wir aber weiterhin zu passiv und gehen nicht entschlossen raus“, fasst Weiß zusammen. Der TVH hatte in Teamkapitän Sven Wiegel (acht Tore, davon fünf Siebenmeter) und Alexander Kehl (sieben) seine besten Torschützen. (Sascha Herrmann)

TV Hersfeld: Kürten, Kepert - Kehl (7), Abad Velazquez (2), Koch, Petersen (3), Becker, Wiegel (8/5) A. Krause (4), Thole (1), Kromm, Berger (4).

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