Landesliga Männer

Handball: TVH hat gegen Eschwege etwas gutzumachen

Auch von Linkshänder Mark Petersen (in Blau) erhofft sich TVH-Coach Christian Weiß mehr Impulse.
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Auch von Linkshänder Mark Petersen (in Blau) erhofft sich TVH-Coach Christian Weiß mehr Impulse.

Saisonspiel Nummer acht für den Handball-Landesligisten TV Hersfeld: Am Samstagabend erwartet der Tabellenvorletzte den Eschweger TSV. Anwurf in der Geistalhalle ist um 19 Uhr – und nicht wie gewohnt um 18.30 Uhr.

Die Ausgangslage

Im ersten Spiel des neuen Jahres kassierte der TVH am vergangenen Samstag eine 25:36-Schlappe beim Tabellenzweiten und Nachbarn Hünfeld. „Das war schon sehr deutlich“, gab Hersfelds Trainer Christian Weiß zu und stellte abermals fest, dass seine Mannschaft in dieser Saison nicht mit allen Gegnern über 60 Minuten Schritt halten kann. Probleme sind die mangelnde Durchschlagskraft (25 Tore pro Spiel im Schnitt) sowie die meisten Gegentreffer der Liga (31 pro Spiel). „Unser Abwehrverhalten ist nach wie vor zu schlecht und weit entfernt vom Niveau der vergangenen Jahre“, beklagt Weiß.

Die Stimmung

Könnte nach sechs Niederlagen in sieben Spielen natürlich besser sein. „Die Jungs sind im Training engagiert, aber in den Spielen teilweise zu gehemmt. Unsere Führungsspieler müssen viel mehr Verantwortung übernehmen“, fordert der Coach. Man habe gegen Eschwege aber noch etwas gutzumachen – und der Gegner sei durchaus zu bezwingen.

Die Personalsituation

Kreisläufer Marc Förtsch laboriert weiterhin an einem Muskelbündelriss, Spielmacher Jonas Rübenstahl ist gesundheitlich angeschlagen und deshalb ein Wackelkandidat.

Der Gegner

Eschwege im Stress: Am Mittwochabend musste der TSV das schwere Nachholspiel gegen Spitzenreiter Körle/Guxhagen bestreiten und zog sich beim 30:32 mehr als achtbar aus der Affäre. Für das Duell in Hersfeld haben sich die Gäste einiges vorgenommen. „Wir werden Bad Hersfeld nicht unterschätzen, und ich erwarte, dass mein Team an die starke Leistung von Mittwoch anknüpft“, sagt Trainer Julian Triller.

Übrigens: Das Hinspiel gewann Eschwege mit 35:30, nachdem der TVH bis in die Schlussphase einen harten Kampf geliefert hatte, bei dem die Torhüter Niklas Kürten und Marius Wasem über sich hinausgewachsen waren.

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