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Handball: TVH-Männer jubeln nach starker Schlussphase

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Stark gespielt: Lukas Berger vom TV Hersfeld warf ingesamt acht Tore, davon drei in Folge.
Stark gespielt: Lukas Berger vom TV Hersfeld warf ingesamt acht Tore, davon drei in Folge. © Friedhelm Eyert

Geschafft: Die Handballer des TV Hersfeld sind mit einem klaren Erfolg ins neue Jahr gestartet. Die Mannschaft um Christian Weiß besiegt zum Auftakt der Rückrunde den VfB Bettenhausen mit 37:29.

Doch das deutliche Ergebnis täuscht. Eher glich der Spielverlauf einer Berg- und Talfahrt. Zur Pause stand es 16:16. Zwischendurch schien es, als ob Bettenhausen beim Stand von 23:20 die Punkte einsacken und mit nach Kassel nehmen würde.

Doch diesmal überzeugt der TV Hersfeld in allen Belangen. In einer packenden Schlussphase wirft er Kampf- und Teamgeist in die Waagschale. Die letzte Minute verfolgten die Zuschauer stehend. Rhythmisch klatschend feuerten sie ihr Team an – ein großartiges Finale für ein spannendes Spiel.

In den entscheidenden Minuten war es Rückraumspieler Lukas Berger, der mit drei Toren in Folge dafür verantwortlich war, dass der Vorsprung seines Teams immer größer wurde.

Trainer Weiß war nach dem Abpfiff sichtlich beeindruckt, wie seine Mannschaft den Kopf aus der Schlinge gezogen hatte. „Das Team hat einen super Charakter gezeigt. Wir waren in der Summe die deutlich bessere Mannschaft“, sagte der Coach. „Und zum Schluss hat einfach alles gepasst.“ Besonders erfreut war der Coach, dass Jonas Rübenstahl nach über einem Jahr verletzungbedingter Pause nach einem Kreuzbandriss zehn Minuten zum Einsatz kam und sogar ein Tor warf. „Er hat uns gefehlt. Aber er ist noch nicht richtig fit.“

Schon zu Beginn war deutlich zu spüren, dass da ein anderer TVH auf dem Platz steht, wie in der Hinrunde. 1:0 Kay Becker, 2:0 Andreas Krause, 3:0 Sven Wiegel und 4:1 Finn Henning – die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Besonders hervorstechend war die gute Abwehrleistung. Die gefürchtete Achse des Gegners mit Spielmacher Gordan Suton und Kreisläufer Daniel Botte kam nie ins Rollen. Vor allem Suton wurde durch die Manndecker Kay Becker und später Julian Thole komplett aus dem Spiel genommen. Überdies verrichteten auch die beiden Hersfelder Torhüter Niklas Kürten und Sascha Kepert ganze Arbeit.

Dass sich vor der Pause Unsicherheit breitmachte, lag auch an vielen Wechseln. „Der Trainer musste jedem eine kleine Pause gönnen“, erklärte Andreas Krause. Er war mit elf Toren bester Werfer an diesem Abend.

TV Hersfeld: Kürten/Kepert (1), - Kehl, Rübenstahl (1), Wiegel (3), Förtsch, Koch (1), Petersen (2), Becker (2), Henning (7), Krause (11/3), Thole (1), Berger (8) VfB Bettenhausen: Hüsken - Franic (6), Georges (3), Suton (7/5), Schuldes (2), Botte (1), Schlosser (3), Ganasinski (3), Nöchel, Schuldes (1). Z: 300, SR: Heß/Mayfahrt, Zeitstrafen: 6/4 Min.

Von Hartmut Wenzel

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