1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

TVH-Handballerinnen müssen hohes Tempo mitgehen

Erstellt:

Kommentare

Kämpfen, was das Zeug hält: Der TV Hersfeld, hier Marie Dorst (Mitte), muss in Reichensachsen gut dagegenhalten.
Kämpfen, was das Zeug hält: Der TV Hersfeld, hier Marie Dorst (Mitte), muss in Reichensachsen gut dagegenhalten. © Stefan Kost-Siepl

Das erste der drei restlichen Spiele der Hinrunde bestreiten die Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld auswärts. Sie müssen am Sonntag nach Reichensachsen fahren. Spielbeginn in Wehretal-Reichensachsen: 16.30 Uhr.

Bad Hersfeld – Es ist ein Kuriosum: Während bei den Männern in der Landesliga der TV Hersfeld Vorletzter und Wollrode Letzter sind, steht bei den Frauen Wollrode an der ersten und der TVH an der zweiten Stelle. „Willst Du Hersfeld vorne sehen, musst Du ... bei den Frauen sehen“ – ein alter Spruch, wenn es um die Tabelle geht, feiert fröhlich Wiederkehr.

Während die Herren ein freies Wochenende genießen, wollen die Damen ihren erfolgreichen Weg mit einem Sieg in Reichensachsen am Sonntag fortsetzen. Doch obwohl die Mannschaft aus dem Werra-Meißner-Kreis Vorletzter mit gerade einmal zwei Punkten ist, dürfen die Hersfelderinnen um Sabine Teichmann nicht den großen Fehler machen, den Kontrahenten zu unterschätzen. „Wir sind noch nicht durch. Ich denke mal, dass es bis zum letzten Spieltag der Hauptrunde sehr spannend bleibt“, sagt die Trainerin.

Kämpfen um jeden Punkt: Schon allein das Hinspiel verlief ausgeglichen und endete mit einem nur knappen Erfolg der Lullusstädterinnen. 33:31 gewann das Team um Teichmann. Den Erfolg Anfang November hatten die Hersfelderinnen vor allem der Treffsicherheit von Trainertochter Luisa (13) sowie Sina Hildebrandt (9) zu verdanken. Beim Gegner hingegen verteilten sich ein Großteil der Treffer auf vier Spielerinnen: Carolin und Laura Heckmann sowie Sophie Hohmann und Alina Munk.

„Reichensachsen ist eine Mannschaft, die uns definitiv nicht liegt“, sagt Teichmann. „Sie haben zwar erst zwei Punkte ergattert. Aber alle Spiele von ihnen verliefen sehr knapp.“ Reichensachsen verschaffe sich viele Vorteile durch Schnelligkeit und Kampf, weiß Teichmann. In beiden müssen die Hersfelderinnen Kontra geben können. „Wenn wir etwas mitbringen wollen, müssen wir auf den Punkt unsere Leistung zeigen“, sagt Teichmann. In Reichensachsen hänge viel von der Tagesform ab „Diese wird entscheidend sein.“ Die Trainerin war glücklich, dass zum Beispiel beim letzten 17:15-Heimsieg gegen die TG Rotenburg Alina Hugo im Abschluss in die Bresche sprang. Luisa Teichmann musste da aus studienbedingten Gründen rausgenommen werden, Und Sina Hildebrandt hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt.

Momentan sei die Mannschaft zwar ständig im Training, aber berufliche und urlaubsbedingte Absagen bei den Übungseinheiten gebe es immer wieder. „Es ist immer eine Frage der Motivation. Du spielst – dann hast du 14 Tage Pause oder noch länger. Das ist schwer, die Motivation hochzuhalten.“ So sei es auch schwierig, neue Spielerinnen, wie zum Beispiel Sandra Debus, ins Spielsystem zu integrieren. „Das braucht dann seine Zeit. Derzeit ist es ganz schwer, mit der Mannschaft etwas zu planen.“ Teichmann konnte im Hinblick auf die Mannschaftsaufstellung noch nichts sagen. „Ich muss erst einmal schauen, wer im Trainig da ist.“

Auch interessant

Kommentare