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Hersfelds Handballerinnen wünschen sich Sieg Nummer fünf

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Haben einen Lauf: Hannah Berg und der TV Hersfeld.
Haben einen Lauf: Hannah Berg und der TV Hersfeld. © Friedhelm Eyert

Sieg Nummer vier tüteten die Handballerinnen des TV Hersfeld am vergangenen Wochenende gegen Dittershausen ein – jetzt soll Nummer fünf am Samstag im nächsten Heimspiel gegen die HSG Datterode/Röhrda/Sontra folgen. Anpfiff: 15 Uhr in der Geistalhalle.

Bad Hersfeld - Es ist das Spiel des Zweiten gegen den Neunten in der Landesliga. Von der Tabellensituation aus betrachtet eine klare Sache, oder? „So weit wollen wir uns nicht aus dem Fenster lehnen“, sagt Sabine Teichmann. Die Hersfelder Trainerin weiß nur zu gut, dass es sich nicht auszahlt, den Gegner allein aufgrund des Unterschieds in der Tabelle zu beurteilen. Zumal Datterode zuletzt Zwehren auch knapp geschlagen hat.

Zuletzt taten sich die in dieser Saison erfolgsgewohnten TVH-Frauen gegen Dittershausen (26:24) über die gesamte Spielzeit schwer. Sie führten zwar ständig, konnten sich aber nie richtig absetzen. „Das lag auch daran, dass wir personell nicht gerade gut besetzt waren“, gibt Teichmann zu. Neben Nike Höhmann – hier sprang als Ersatz kurzfristig Christina Chaitidou ein – und Marie Dorst fehlte unter anderem auch Alina Hugo, die sich kurzfristig grippekrank meldete. „Wenn man das Spiel unter diesen Aspekten betrachtet, haben wir es noch richtig gut gemacht“, sagt die Trainerin.

Kam hinzu, dass Außenspielerin Alina Braun so gut wie gar nicht zum Zug kam, da alle ihre Aktionen von den Schiedsrichtern abgepfiffen wurden. Teichmann: „Weil Marie Dorst fehlte, hatte ich hier keine Wechselmöglichkeiten.“ Zudem hatte auch der gegnerische Trainer seine Mannschaft gut auf den TVH eingestellt. Und zum Beispiel auch in Hälfte zwei Luisa Teichmann besonders eng decken lassen.

„Auch wenn wir am Samstag mit hoher Wahrscheinlichkeit in guter Besetzung spielen werden, so wird die Partie kein Selbstläufer“, sagt die Trainerin, die hofft, dass sich auch ein paar Zuschauer einfinden werden. „Wir brauchen den Beifall von den Rängen unbedingt“, so die Trainerin – richtige Heimspiel-Atmosphäre. Damit es auch mit dem fünften Sieg klappt. (Hartmut Wenzel)

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