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TVH gelingt erster Sieg in der Abstiegsrunde

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Traf dreimal gegen Hofgeismar: Lukas Berger.
Traf dreimal gegen Hofgeismar: Lukas Berger, am Ball. © Stefan Kost-Siepl

Aufatmen beim TVH: Den Hersfelder Handball-Männern gelang der erste Sieg in der Abstiegsrunde der Landesliga. Gegner Hofgeismar wurde mit einem 35:25 (21:11)-Erfolg auf die Heimreise geschickt.

Bad Hersfeld – Nach den beiden Niederlagen in Bettenhausen und Dittershausen zeigten die Hersfelder gegen Hofgeismar/Grebenstein endlich ihr wahres Gesicht. Die Gastgeber zogen über eine sichere Abwehr mit einer guten Torhüterleistung und über schnelle Tempogegenstöße ein Spiel auf, das sich sehen lassen konnte.

Christian Weiß war rundum zufrieden mit der Leistung. „Wir sind über eine starke Deckung ganz gut nach vorn gekommen und haben uns einen Vorsprung herausgearbeitet, den wir nach dem Wechsel noch ausgebaut haben“, freute sich der Hersfelder Handball-Trainer über den Erfolg. „Das war eine rundum gelungene Geschichte.“

Hofgeismars Hazim Presic war dagegen sauer. Der Gästecoach schimpfte wie ein Rohrspatz auf die beiden Schiedsrichter. Besonders Mitte der ersten Hälfte stand Prezic, der früher einmal die Hersfelder Hessen trainierte, auf Kriegsfuß mit den Referees. „Sie haben dreimal hintereinander nicht auf Foul erkannt, als die Partie noch unentschieden stand. Da ist Hersfeld weggezogen.“

Kam hinzu, dass sein Team auf zwei Leistungsträger verzichten musste. Und überdies großes Pech bei Pfostenwürfen hatte. Allein Philip Schröer scheiterte in Hälfte eins fünf Mal an Pfosten und Latte. Die Hersfelder zogen dagegen mit Temogegenstößen von 3:3 in der 7. auf 10:6 in der 13. Minute davon. Neben den Leistungsträgern wie Andreas Krause, Lukas Berger und Marc Förtsch überzeugte auch Finn Henning im Abschluss. Der Hersfelder Rückraumspieler war auf der Halbposition sieben Mal erfolgreich.

Tor um Tor bauten die zuletzt nicht vom Erfolg verwöhnten Gastgeber ihren Vorsprung aus. Bis zur Pause hatten sie einen Zehn-Tore-Vorsprung beim Stande von 21:11 herausgearbeitet – mehr als eine Vorentscheidung. Angesichts der sicheren Niederlage verließ Hofgeismar der Mut. Sie brachen völlig ein und lagen in der 45. Minute sogar mit 15 Toren hinten. „Wenn man so schwach spielt, hat man es nicht verdient in der Landesliga zu bleiben“, meinte Prezic. Weiß dagegen freut sich auf die nächste Partie gegen Bettenhausen am kommenden Samstag: „Dann wollen wir hoffentlich wieder unser zweites Gesicht zeigen.“

TV Hersfeld: Kürten/Wasem – B. Krause (1), Förtsch (6), Remenski, Koch (1), Petersen (2), Becker (2), Wiegel (7/1), A. Krause (4/2), Thole (2), Henning (7), Berger (3),

HSG Hofgeismar/Grebenstein: ST. Schroer/Erdmann - Ockel (3), Svank (2), Schildknecht (1), Pforr (1), Schröder (2), P. Schröer (5), Koch (2), Kurban (4), Di Palma Seuthe (4), Fehling (1), Gerhold

SR: Wahler/Baby, Z: 150, Zeitstrafen: 8/14 Minuten

Von Hartmut Wenzel

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