U21-Kapitän Lewis Holtby im Interview: „Ich darf meinen Traum leben“

Kassel. Ein Termin zwischen Training und Mittagessen, zwischen dem Hotel La Strada in Kassel und dem nahegelegenen Presse- und Druckzentrum. Lewis Holtby spricht über das Fußball-Länderspiel der U 21 gegen Italien am Dienstag (Anpfiff: 18 Uhr) im Kasseler Auestadion.

Der Mittelfeldspieler erzählt, wie sehr er sich darauf freut. Er erzählt, dass er am Samstag in der Kasseler Innenstadt war und Fußball geschaut hat. Aber vor allem fragt der 20-Jährige selbst: Wie ist das mit den Kassel Huskies? Wer spielt eigentlich beim KSV Hessen? Erst dann geht es auch über Holtby als Star, Spieler und Privatmann.

Lewis Holtby, wie ist es, sich selbst auf Plakaten zu sehen, wenn man durch die Stadt fährt?

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Holtby: Das ist eine Ehre und lässt mich lächeln. Allerdings ist es auf der anderen Seite ein wenig unangenehm: Ich spiele ja kein Tennis, sondern betreibe einen Mannschaftssport. Deshalb fände ich es besser, wenn man beim nächsten Mal eine Jubelszene mit mehreren Spielern zeigen würde. Denn Fußball ist keine One-Man-Show.

Sie sind als 20-Jähriger innerhalb eines Jahres zum bekannten Bundesligaspieler, sogar zum Nationalspieler aufgestiegen. Wie haben Sie selbst diese Entwicklung empfunden?

Unterschrift auf dem Plakat, das ihn selbst zeigt: Lewis Holtby im Hotel La Strada. Foto: Fischer

Holtby: Ich empfinde sie schon als erstaunlich. Im vergangenen Mai bin ich mit dem VfL Bochum noch aus der Bundesliga abgestiegen. Im Herbst habe ich dann mein erstes Länderspiel absolviert, jetzt bin ich Kapitän der U 21. Auf der Straße werde ich öfter erkannt. Ich bin dankbar für die Entwicklung in diesem turbulenten Jahr.

Müssen Sie sich selbst manchmal zwicken?

Holtby: Schon. Aber ich genieß die Situation auch, ohne dass ich die Demut verliere. Ich bin froh, dass ich meinen Traum leben darf.

Von Florian Hagemann

Das ausführliche Interview mit Lewis Holtby lesen Sie in der Montagausgabe der HNA.

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