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„Uns fehlt noch die Konstanz“ - HSG-D/R/S-Männer verlieren trotz starker erster Hälfte

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Von: Marvin Heinz

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Verlieh dem Spiel wesentlich mehr Struktur: HSG-D/R/S-Neuzugang Thies Bundtzen (rechts).
Verlieh dem Spiel wesentlich mehr Struktur: HSG-D/R/S-Neuzugang Thies Bundtzen (rechts). © Marvin Heinz

Die HSG Datterode/Röhrda/Sontra hat das Heimspiel in der Handball-Bezirksoberliga gegen den TSV Ost-Mosheim trotz starker erster Hälfte am Ende deutlich mit 20:28 (13:12) verloren.

Röhrda - „Wir haben gut mitgehalten. Aber uns fehlt noch die Konstanz über die volle Spieldauer“, bilanzierte Liviu Pavel, dessen Team mit viel Schwung den Weg in die Partie fand.

Der wiedergenesene Thies Bundtzen traf ansatzlos aus dem Rückraum, Jonas Führer war vom Kreis erfolgreich, Rückraumspieler Manuel Hasecke wählte die richtige Schrittfolge und traf sicher, Rechtsaußen Gerrit Greß erzielte mit seinem ersten Wurf von außen das 4:2 (5.). Und die Ringgauer drückten weiter aufs Tempo. Als der spielende Co-Trainer Alexander Hobbie-Weishaar einen Tempogegenstoß abfing und postwendend mit einer starken Eins-gegen-Eins-Situation das 8:3 markierte, brandete in der Südringgauhalle zum ersten Mal tosender Applaus auf.

Liviu Pavel lobt seine Mannschaft

„Das waren bombastische Spielfrequenzen von uns“, so Pavel, der sich freute, dass sein Spielmacher Bundtzen dem Team mehr Struktur verlieh. Der Neuzugang aus Schleswig-Holstein stach mit ansatzlosen Würfen hervor und stand im Mittelblock an der Seite von Hasecke seinen Mann.

Mit flottem Schritt rannte unterdessen Ost-Mosheim-Trainer Stefan Wiegand an den Zeitnehmertisch von Stefanie und Tommy Bake und nahm die erste Auszeit des Spiels in Anspruch.

„Wir müssen kompakter stehen und energischer ran gehen“, sagte Wiegand, während Pavel seine Schützlinge in der Offensive zu noch mehr Bewegung in Form von Kreuzungen aufforderte. Aber der anfangs gut geölte Motor der HSG stotterte und der Tabellenzweite glich aus – 12:12 (28.).

Gäste nutzen Tempogegenstöße eiskalt aus

Mit zunehmender Spieldauer bestätigte Nils Möhrke seine starke Form. Der Schlussmann parierte vier Siebenmeter und reagierte bei Nahdistanzwürfen mehrfach glänzend. Ebenfalls stark: Gerrit Greß. Der Polizist blieb aus sieben Metern stets cool und verwandelte sechs von sechs Strafwürfen.

Wieso konnten die Hausherren die Führung in der zweiten Hälfte nicht verteidigen? Zu einem halben Dutzend Ballverluste gesellten sich Schrittfehler und unvorbereitete Würfe, die für den Ex-ETSV Schlussmann Laurian Brici eine leichte Beute waren.

Die Gäste nutzten indes die sich bietenden Tempogegenstöße kaltschnäuzig aus. „Wir hatten keine Ideen mehr und sind auch nicht mehr in die Kreuzungen gekommen“, gestand Pavel. Vor allem den langaufgeschossenen Rückraumschützen Jannis Stöcker (sieben Tore) bekam die HSG nie in den Griff.  (mhz)

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