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Handball-Landesliga: TVH verliert unter Wert

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Linkshänder Mark Petersen war mit acht Treffern Hersfelds erfolgreichster Torschütze beim Auswärtsspiel in Ihringshausen.
Linkshänder Mark Petersen war mit acht Treffern Hersfelds erfolgreichster Torschütze beim Auswärtsspiel in Ihringshausen. © Friedhelm Eyert

Es bleibt dabei: Der TV Hersfeld kann auswärts in dieser Saison nicht gewinnen. Beim Tabellenzweiten HSG Fuldatal/Wolfsanger kassierte der Handball-Landesligist eine deutliche 26:36 (12:17)-Niederlage.

Ihringshausen - Die Hersfelder bleiben damit auch im sechsten Spiel in gegnerischer Halle ohne Punkte. Zehn Tore Unterschied sehen auf den ersten Blick nach einem Debakel aus. Mitnichten.

Die Hersfelder zeigten eine couragierte Leistung und waren zehn Minuten vor dem Ende nach Andreas Krauses Siebenmeter-Treffer beim 24:28 noch in Schlagdistanz. Dann aber ließen Kräfte und Konzentration nach und die Gastgeber, die an diesem Samstagabend nicht mehr als eine solide Leistung zeigten, nutzten alle Fehler des TVH schonungslos aus. Mit einem 8:2-Lauf schraubten sie das Ergebnis in die Höhe und sorgten dafür, dass die Gäste am Ende mit hängenden Köpfen das Spielfeld verließen. Am kommenden Samstag steht mit dem Derby gegen Hünfeld in der Geistalhalle das letzte Spiel des Jahres an.

„Zehn Tore Unterschied klingen erst einmal heftig. Aber ich finde, wir haben – gestützt auf zwei sehr gute Torhüterleistungen – ein ordentliches Spiel gemacht. Am Ende fehlte uns die Kraft und dann verlierst du gegen einen guten Gegner eben so deutlich. Das ist doof“, bilanzierte Hersfelds Trainer Weiß.

Der TVH begann – mit dem Rückenwind des deutlichen Heimsiegs gegen Eschwege –konzentriert und couragiert. Andreas Hohmann, der diesmal zunächst im Tor stand, gab der Mannschaft mit seinen Paraden Sicherheit. Im Angriff agierten die Hersfelder entschlossen und konnten sich auf die Treffsicherheit des Linkshänders Mark Petersen verlassen, der mit acht Treffern erfolgreichster Werfer sein sollte. Nach 20 Minuten war der TVH nach Petersens Treffer zum 8:9 noch dran – dann aber zog der Vizemeister der vergangenen Saison bis zur Pause auf 17:12 davon.

Das Spiel war entschieden, aber Hersfeld ließ sich nicht hängen und machte es dem Spitzenteam aus Kassel so schwer wie möglich. Bis zehn Minuten vor dem Ende war das ordentlich. Dann aber drückte Fuldatal/Wolfsanger noch einmal aufs Gaspedal - und Philipp Scholz sorgte mit dem umjubelten letzten Treffer für den deutlichen Zehn-Tore-Unterschied. (Sascha Herrmann)

Fuldatal/Wolfsanger: Huth, Schäfer - Pietz, Witzel 2, Simon 6, Mangels 6, Welch 2, Scholz 8, Barth 1, Gericke, Kolata 5, Stengel 1, Wolk 5, Kaldyk

TVH: Hohmann, Kürten, Kepert (n.e.) - Kehl, Förtsch 1. Schikarski 2/2, Koch 3, Petersen 8, Becker, Wiegel 4, Krause 7/1, Henning, Thole, Berger 1

SR: Schubert, Schulz - Z: 150

Zeitstrafen: 2 - 6 Minuten

Siebenmeter: 1:1 - 4:3

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