Tischtennis: Großenritter Damen trafen bei der EM auf die Top-Spielerinnen

Vasylieva erreicht Hauptrunde

Dynamisch: Ievgeniia Vasylieva vom GSV Eintracht Baunatal drang bei den Tischtennis-Europameisterschaften bis in die Hauptrunde vor. Archivfoto: Fischer/nh

Herning. Außer Spesen nix gewesen? Auf den ersten Blick könnten die Kritiker es so sehen, aber bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Dänemark, wo die Elite vertreten ist, hängen die Trauben für die Zweitligaspielerinnen des GSV Eintracht Baunatal eben sehr hoch.

Somit ging es für Polina Trivonova und Ievgeniia Vasylieva im Team der Ukraine sowie die Slowenin Alex Galic darum, Erfahrungen gegen die europäischen Spitzenspielerinnen zu sammeln.

Bis in die erste Hauptrunde und damit am weitesten schaffte es Ievgeniia Vasylieva, die an Position 76 von 111 gesetzt wurde. Bei ihrem Gruppensieg ließ sie sowohl die starke Spanierin Galia Dvorak (Pos. 39) als auch die Luxemburgerin Tessy Gonderinger (66), die Nummer eins des Zweitligisten und Kontrahenten im nächsten Heimspiel ATSV Saarbrücken, und die Waliserin Angharad Phillips (104) mit drei Siegen hinter sich.

In der ersten Hauptrunde (K.o.-System) hieß die Gegnerin dann Bernadette Cynthia-Szocs, die mit Position 22 die bis dahin am höchsten gesetzte Gegnerin für Vasylieva werden sollte. Sensationell fertigte die Ukrainerin die Favoritin aus Rumänien im ersten Satz mit 11:3 ab. Doch im Laufe des zweiten Satzes ging die Überlegenheit verloren und Vasylieva musste ihrer Gegnerin nach 1:4 Sätzen zum Weiterkommen gratulieren.

Polina Trifonova (68) erreichte mit Siegen gegen die Estin Tatjana Tsistjakowa ( 72) und Linda Flows aus Schottland (106) bei einer Niederlage gegen die Ungarin Szandra Pergel (33) den zweiten Gruppenplatz. In der Qualifikationsrunde um den Einzug in die erste Hauptrunde scheiterte sie mit 11:5, 10:12, 13:15 und 14:16 an der Polin Monika Pietkiewicz (59).

Alex Galic (73) fehlte in ihrer ausgeglichenen Gruppe nur ein Satzgewinn zum Weiterkommen. Die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte wiesen am Ende 1:2 Spiele auf. Mit dem dritten Platz hinter der Engländerin Joanna Parker (35) sowie der Israelin Nicole Trapmann (69) und vor Amhara Janajew aus dem Kosovo (107) bedeutete die Qualifikationsrunde das Aus für Galic. Da wäre sicherlich für die 18-jährige Kasselerin, ebenso wie für Trifonova, mehr drin gewesen.

In der Doppelkonkurrenz kam keine der Baunataler Zweitligaspielerinnen über die Vorrunde hinaus. Sowohl das Doppel Trifonova/Vasylieva mit 1:2 Spielen, als auch Alex Galic mit ihrer slowenischen Landsmännin Nina Zupancic mit 0:2 Spielen glückte als Dritten der Einzug in die K.o.-Runde nicht. (nb)

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