VSG Kassel/Wehlheiden mit Personalsorgen

Vellmarer Volleyballer wollen die Trendwende

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Nach längerer Pause wieder dabei: Außenangreifer Joost Stitz und der SSC Vellmar wollen zurück in die Erfolgsspur. 

Für die beiden Volleyball-Regionalligisten stehen am Wochenende jeweils Heimspiele auf dem Programm: Der SSC Vellmar empfängt Langen, die VSG Kassel-Wehlheiden trifft auf Rodheim. Auch in der Oberliga sind die Teams zu Hause im Einsatz.

Regionalliga

SSC Vellmar: Zehn Punkte, der achte Tabellenplatz und zuletzt drei Niederlagen kassiert – so sieht die aktuelle Bilanz bei den Volleyballern des SSC Vellmar aus. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um wieder Punkte einzufahren“, sagt SSC-Zuspieler Marc Löber und freut sich auf das kommende Heimspiel gegen die SSG Langen. Am Samstag ab 19 Uhr in der Großsporthalle Vellmar will sich der Regionalligist von seiner besten Seite präsentieren.

„Uns ist bewusst, dass der Tabellenzweite einer der schwersten Gegner in dieser Saison ist. Das Hinspiel haben wir 0:3 verloren“, sagt Außenangreifer Joost Stitz. Er ist nach längerer Pause wieder dabei.

VSG Kassel-Wehlheiden: Wenn es einen Pechvogel in der diesjährigen Regionalliga-Saison gibt, dann die VSG Kassel-Wehlheiden. Über die gesamte Saison hinweg von Personalsorgen geplagt, ist die Mannschaft noch kein einziges Mal in Stammformation angetreten. Zu allem Übel stellt sich die vom letzten Spieltag zugezogene Schulterverletzung von Libero Dierk Fooken als Sehnenriss heraus. „Die Saison ist spielerisch für mich gelaufen“, stellt er resigniert fest. Von jetzt an wird Fooken nur noch neben dem Spielfeld als Trainer agieren können.

Klar, dass die Prognose für den Samstag alles andere als rosig aussieht. Das Hinspiel macht wenig Hoffnung, dort hat die VSG 0:3 verloren. Wer beim Anpfiff (19 Uhr) auf dem Feld in der Aueparkhalle gegen Rodheim stehen wird, stellt sich erst am Samstagmorgen heraus.

Oberliga

TG Wehlheiden - USC Gießen (Samstag, 15 Uhr, Kassel, Aueparkhalle).

Eine weitere große Chance wartet auf die TGW-Damen. Mit einem Sieg über den USC können sie mindestens einen Tabellenplatz gut machen. „Das könnte für uns wieder den Anschluss an die Spitze bedeuten“, erklärt Außenangreiferin Katharina Stark. Allerdings stellt der USC als Tabellenzweiter und einem Punkt mehr auf dem Konto eine ernst zu nehmende Konkurrenz dar.

FSV Bergshausen - SKV Mörfelden (Samstag, 19 Uhr, Bergshausen, Sporthalle vor der Söhre).Wir sind momentan gut ausgelastet. Die Oberliga fordert uns jedes Wochenende neu heraus, und wir absolvieren drei Trainingseinheiten in der Woche“, sagt Co-Kapitänin Christiane Wieja. Sie und die FSV Bergshausen wollen nichts dem Zufall überlassen. Das gewonnene Hinspiel (3:1) und die Tatsache, dass Mörfelden das Tabellenschlusslicht ist, lässt die Bergshäuserinnen nicht übermütig werden.

Von Sarah Ackermann

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