Handball-Bezirksoberliga: Kellerkind hielt gegen Titelaspiranten lange mit

TGL verpasst Chance

Sie fanden häufig eine Lücke: Die Lispenhäuser griffen gerade in der ersten Hälfte druckvoll an. Hier zieht Jens Mackel ab. Die Schenklengsfelder Marcel Fischer (15) und Nico Deis (rechts) können den Wurf nicht abblocken. Foto: Walger

Rotenburg. Die 26:30 (15:15)-Heimniederlage gegen die SG Schenklengsfeld hinterließ bei den Bezirksoberliga-Handballern der TG Lispenhausen trotz guter Leistung einen faden Beigeschmack.

„Es ist keine Frage, dass Schenklengsfeld die bessere Mannschaft hat und auch zu Recht da oben steht - aber heute wären die zu packen gewesen“, hatte TGL-Coach Sorin Paraschiv sein Team dicht vor einem Punktgewinn gesehen.

Besonders in der ersten Halbzeit untermauerten die Gastgeber diese Aussage mit druckvoll vorgetragenen Angriffen. Besonders Daniel Lessmann wusste auf der ungewohnten rechten Seite zu gefallen. Doch Paraschiv hätte gerne gesehen, wenn seine Außen noch häufiger zum Abschluss gekommen wären.

Lohn der Mühe war immerhin ein 11:9 nach 20 Minuten, das den Weg zu einem beachtlichen Unentschieden zur Pause ebnete. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte der aufgewühlte TGL-Coach allerdings längst nicht jede Schiedsrichterentscheidung nachvollziehen können.

Schmerzhafte Nadelstiche

Erst recht nicht, als fünf Minuten nach Wiederbeginn beim Stand von 17:17 Aribert Lehn und Marius Werner gemeinsam aufs Sünderbänkchen mussten und Schenklengsfeld mit drei Treffern nacheinander entscheidende Nadelstiche setzte. Es häuften sich jetzt die technischen Fehler bei den Lispenhäusern. Die Gäste zogen bis zur 50. Minute auf 25:20 davon und ließen sich ihre Führung nicht mehr streitig machen. „Mich ärgert heute nicht die Niederlage als solche, sondern nur ihr Zustandekommen“, resümierte Sorin Paraschiv mit Blick auf das vermeintliche Missverhältnis bei Zeitstrafen und Siebenmetern.

Tore für die TGL: P. Lehn 9/5, A. Lehn 4, Werner 3, Heß 3, Mackel 2, Nocke 2, Lessmann 2, Konrad 1.

Tore für die SG: Deis 5, Manske 7, Hilmes 2, Marcel Fischer 5, Lotz 9 und Berg 2. (zkö)

HSG Werra WHO – HSG Gensungen/Felsberg II 30:37 (14:18). Einen schlechten Tag erwischte die WHO, die nur bis zur zehnten Minute so richtig im Spiel war. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Eine Chance nach der anderen wurde vergeben, und die Gäste kamen dadurch zu leichten Torerfolgen.

Kollektiv schwach

Da die Abwehr und die Torhüter auch nicht ihren besten Tag hatten, konnte die Spielgemeinschaft aus dem Werratal die Partie nicht mehr drehen und verlor schließlich klar mit 30:37. Bester Torschütze für die WHO war André Witzel. (red)

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