3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen in Roth

Sascha Jank und Gerno Semmelroth Hand in Hand über Ironman-Ziellinie

Starke Athleten aus Kleinalmerode: Sascha Jank (li.) und Gerno Semmelroth. Foto: Neugebauer
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Starke Athleten aus Kleinalmerode: Sascha Jank (li.) und Gerno Semmelroth.

Kleinalmerode/Roth. Was für eine Herausforderung! 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen – man muss schon ein bisschen verrückt sein, um sich einer derartigen Strapaze auszusetzen.

Für Sascha Jank aus Kleinalmerode und seine Familie war es einer der emotionalsten Momente, die sie bislang erlebt hatten. Hand in Hand mit Gerno Semmelroth hatte Jank nach 13:50:39 Stunden die Ziellinie beim Challenge in Roth überglücklich überquert und ist nun bereits der dritte Ironman aus Kleinalmerode. Gerno Semmelroth hat bereits unglaubliche 16 Ironman-Wettbewerbe erfolgreich beendet und Martin Werner ist seit der Bewältigung des „Ostseeman 2010“ in Glücksburg ebenfalls ein Ironman.

Die Familie feuert an

„Wenn ich an die Veranstaltung und die Begeisterung der Zuschauer auf der Strecke denke, die die Athleten ständig aufputschen, kriege ich immer noch Gänsehaut“, sagte Ehefrau Kathrin, die mit den Kindern ihren Mann kräftig anfeuerte. „Das ist dein Moment, wo der Erfolg in dir erweckt wird, du bist Teil der Challenge-Familie“. So hingen überall die Banner an den Brücken und Straßen und so verhielten sich auch die Menschen. „Das und die super Stimmung auf der Straße geben einem Flügel, sodass man wie auf einer Welle getragen wird“, sagte Jank.

Keine optimale Vorbereitung

Dabei lief die Trainingsvorbereitung nicht optimal. Immer wieder hatte er beim Schwimmtraining und beim Laufen Probleme. Aber am Wettkampftag war alles (fast) wie weggeblasen. Einzig beim Radfahren musste er hin und wieder absteigen, um seine Füße und die Muskeln etwas zu lockern. Als Jank und Semmelroth, der zehn Minuten vorher startete, auf der Laufstrecke zusammentrafen, beschlossen sie, sich gegenseitig zu ziehen und gemeinsam den Ironman zu finishen. Und so kamen beide überglücklich nach knapp 14 Stunden Höchstleistung Hand in Hand ins Ziel.

Von Hartmut Neugebauer

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