Vertrauen gegen FSV Thalau sammeln

Verbandsliga: Fünf Gründe, warum der SV Adler gut in den September startet

SVA-Angreifer Jan Gerbig (links) im ersten Saisonspiel gegen die TSG Sandershausen: Die Pflichtaufgabe erledigte das Team mit der nötigen Ernsthaftigkeit.
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SVA-Angreifer Jan Gerbig (links) im ersten Saisonspiel gegen die TSG Sandershausen: Die Pflichtaufgabe erledigte das Team mit der nötigen Ernsthaftigkeit.

SSV Sand, Lichtenauer FV, SG Bad Soden, OSC Vellmar – der September hat es in der Fußball-Verbandsliga für den SV Adler in sich. Fünf Gründe, warum der Start in den Monat gelingt.

Weidenhausen - Am morgigen Samstag trifft der SVA um 16 Uhr im Heimspiel auf dem Chattenloh auf den FSV Thalau, die Chance, um für die schweren Spiele eine gehörige Portion Selbstbewusstsein zu sammeln. Fünf Gründe, warum der SVA positiv in den September startet:

1. Die Varianz: In allen vier Saisonspielen konnten die Weidenhäuser aufgrund von Verletzungssorgen zwar noch nicht einmal die identische Elf auf den Platz schicken. Trotzdem wurden drei der vier Spiele gewonnen – der Kern der Mannschaft ist seit Jahren eingespielt, der kleine Kader in der Breite so stark besetzt, dass die Ausfälle bislang noch ausgeglichen werden konnten.

Auch gegen Thalau muss Trainer Ronald Leonhardt wieder basteln: Sören (Urlaub) und Tim Gonnermann (Kapselriss) werden definitiv fehlen, Jan Gerbig, Thomas Hammer und Henrik Renke klagen über muskuläre Probleme: „Wir brauchen jeden Mann“, sagt SVA-Teammanager Stefan Stederoth.

2. Weil der Gegner nicht unterschätzt wird: Auf dem Papier ist der SV Adler klarer Favorit. Der Gast FSV Thalau hat in fünf Spielen nur einen Punkt geholt – im Duell um den Klassenerhalt gab es am Mittwoch eine 0:3-Niederlage gegen die SG Ehrenberg. „Sie können aber auch leidenschaftl verteidigen und werden auf Konter setzen“, so Stederoth. Vor allem bei Ballverlusten müsse man aufpassen und dem FSV Thalau erst gar nicht das Gefühl geben, dass etwas gehen könnte.

3. Die Torgefahr: Der FSV Thalau gehört zu den Schießbuden der Liga. Die Defensive des Teams von Trainer Meik Voll hat bereits 17 Gegentreffer kassiert – der schlechteste Wert der Verbandsliga.

Im Gegensatz dazu hat der SVA eine der besten Offensiven der Liga. Zwölfmal trafen die Adlerträger bereits, wiesen dabei sechs unterschiedliche Torschützen auf – und dabei hat Torjäger Sören Gonnermann verletzungsbedingt noch nicht einmal mit dem Toreschießen angefangen.

4. Die Heimstärke: Der SV Adler Weidenhausen kann in der Verbandsliga auf seine Heimstärke bauen. In den vergangen zehn Heimspielen holte das Team auf dem heimischen Chattenloh sieben Siege, zwei Niederlagen gab es in der Verbandsliga gegen den CSC 03 Kassel (2:4) und die SG Johannesberg (1:2).

5. Die Neuzugänge: Für Philipp Immig sowie die Brüder Moritz und Kilian Krug ist die Fußball-Verbandsliga absolutes Neuland gewesen.

Was das Trio bei seinen Einsätzen und auch im Training bislang zeigte, ist durchaus vielversprechend. Nicht zu unterschätzen ist auch der Konkurrenzkampf, den die drei jungen Spieler beim SV Adler Weidenhausen deutlich beleben. (Maurice Morth)

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