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Handball-Landesliga: VfL Wanfried schnuppert nach Sieg am dritten Tabellenplatz

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Glückliche Sieger: Gewinnt der VfL kommende Woche auch in Bad Hersfeld, dann zieht er am spielfreien Eschweger TSV vorbei und steht erstmals auf einem Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt.
Glückliche Sieger: Gewinnt der VfL kommende Woche auch in Bad Hersfeld, dann zieht er am spielfreien Eschweger TSV vorbei und steht erstmals auf einem Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. © Johannes Susebach

Es war ein rundum gelungener Samstagabend für die Landesligahandballer des VfL Wanfried beim Gastspiel in Rotenburg.

Rotenburg - Denn mit dem souveränen 26:22-Erfolg hat das Team von Stefan Schröder nicht nur zum ersten Mal in dieser Saison ein positives Punktekonto, sondern bei noch drei ausstehenden Spielen weiterhin die Möglichkeit, aus eigener Kraft in die Meisterschaftsrunde einzuziehen.

TG Rotenburg - VfL Wanfried 22:26 (11:14). Von Beginn an zeigten die Schützlinge von Stefan Schröder in der Großsporthalle der Albert-Schweitzer-Schule, dass sie die Bedeutung des Spiels richtig verstanden hatten. Hellwach auf dem Parkett, stark in den Zweikämpfen und konzentriert im Abschluss präsentierten sich Johannes Susebach und Co. und konnten folgerichtig nach zehn Minuten eine souveräne 7:3-Führung verbuchen.

Weitere zehn Minuten später war die Führung auf komfortable fünf Tore ausgebaut (12:7), ehe die nie aufsteckenden Hausherren kurz vor dem Seitenwechsel auf drei Tore (11:14) verkürzen konnten.

„Nach dem Wiederbeginn waren wir sofort wieder präsent und mit unserem starken Torwart Stefan Harseim hatten wir zudem einen weiteren Trumpf im Ärmel“, zieht Spielmacher Johannes Susebach, der mit sieben Treffern erfolgreichster Akteur seines Teams war, am Ende ein zufriedenes Fazit.

Susebach: „Sieg war nie ernsthaft gefährdet“

Spätestens als Miroljub Petkovic mit einem Doppelpack seine Farben auf 20:13 (42.) nach vorne brachte, mussten auch die letzten Optimisten im Lager der Gastgeber anerkennen, dass der VfL an diesem Abend eine Nummer zu groß für die Sieben von Robert Nolte war.

„Wir haben es dann kurzfristig etwas schleifen lassen“ sah Susebach darin den Grund, warum die TGR noch einmal Tuchfühlung aufnehmen konnte. „Ernsthaft gefährdet war der Sieg allerdings zu keiner Zeit“, so Susebach, der vor allem die geschlossene Leistung für den Sieg verantwortlich macht und mit viel Optimismus in die letzten Spiele der Vorrunde geht.

VfL Wanfried: Degenhardt, Harseim - Milosavljevic (4/1), Küstner (4/2), Susebach (7/2), Bley (2), Petkovic (2), Hunstock, Nemenco (6), Müller, Dietzel (1), Wehr, Keller.

Spielfilm: 1:3 (4.) – 3:7 (10.) – 5:10 (18.) – 9:12 (24.) – 9:14 (27.) – 11:14 (30.) – 12:17 (39.) – 13:20 (44.) – 17:21 (49.) – 20:23 (53.) – 21:25 (56.) – 22:26 (60.)

(sk)

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