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Viel Erfahrung gesammelt

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Von: Kristina Marth

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Automobilsport, Motorsport, Marcel Lenerz
Auch wenn die Ergebnisse noch Luft nach oben ließen, ist Marcel Lenerz mit der Saison zufrieden. Der gebürtige Ludwigs-auer ist in der der ADAC GT 4 Germany Rennserie gestartet. Sein größter Erfolg: Platz drei am Sachsenring ( © Michael Schulz/nh

Bad Hersfeld – Zwölf Rennen, sechs große Strecken und unzählige gefahrene Kilometer: Für Rennfahrer Marcel Lenerz aus Ludwigsau ist die Serie in der ADAC GT Germany beendet. Am vergangenen Wochenende fanden die letzten beiden Rennen statt. Mit dem Team Schubert Motorsport landete er auf dem 16. und 14. Platz.

Die Renntage auf dem Nürburgring standen dabei im Zeichen des wechselhaften Wetters. „Das war schon für alle ein echter Poker, und teilweise hatten wir auch mit anderen Verhältnissen gerechnet“, berichtet Lenerz. Nach Platz 16 am Samstag sah es am Sonntag zunächst besser aus: In seinem Qualifying war er bis kurz vor Schluss Sechster, wurde dann jedoch bis auf Platz 17 durchgereicht. „Es sah nach einem Rennabbruch aus, und wir standen in der Box“, erklärt er. „Danach waren unsere Reifen einfach zu kalt.“

Im darauffolgenden Rennen gelang es dem 24-Jährigen dann, Platz für Platz gutzumachen und auf Rang sieben zu übergeben. Sein Teamkamerad konnte diese Position allerdings nicht halten, und so musste sich das Team mit Endplatz 14 zufriedengeben.

„Ich konnte meine Leistung voll abrufen, es lief eigentlich gut“, sagt Lenerz mit Blick auf das letzte Rennen – und auch mit der Saison sei er im Großen und Ganzen zufrieden. Im etwa 430 PS starken BMW M4 GT4 konnte er jede Menge weitere Rennerfahrung sammeln und kam teilweise sogar an die Zeiten der Spitzenfahrer heran.

Die Arbeit mit dem Team habe großen Spaß gemacht, einzig bei den Ergebnissen sieht er Luft nach oben. Auch in der Fahrerwertung, in der er am Ende Rang zwölf von 28 belegt, wäre er lieber weiter vorn. „Zufriedenstellend ist der zwölfte Platz für mich nicht, ich wäre natürlich lieber in den Top Five gelandet“, gibt er zu. An ein solches Spitzenresultat war in dieser Saison jedoch nicht zu denken – dafür hätten verschiedene Faktoren noch besser passen müssen.

Mit einem erfahreneren Teamkameraden an seiner Seite – in der GT 4 Germany-Rennserie wird sich mit zwei Mann ein Cockpit geteilt – wären vielleicht bessere Resultate drin gewesen. Schlimm sei das nicht, stellt Lenerz klar: Zu mehr habe es in diesem Jahr einfach nicht gereicht.

Wie es sich anfühlt, an der Spitze mitzufahren und am Ende auf dem Treppchen zu stehen, durfte er zumindest einmal aber doch erleben. Gemeinsam mit „Aushilfspartner“ Christopher Dreyspring belegte er am zweiten Tag auf dem Sachsenring im Oktober den dritten Rang. Damit war dieser Auftritt neben dem 24-Stunden-Rennen im Juni ganz sicher ein Höhepunkt der Saison.

Für die Zukunft hofft der Ludwigsauer nun, dass noch einige weitere solcher Höhepunkte folgen – geht es nach ihm, dann gern weiterhin gemeinsam mit seinem aktuellen Team. „Wir führen momentan Gespräche und es sieht gut aus“, verrät er und sagt: „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder zusammenkommen, denn ich fühle mich hier wirklich megawohl.“

Von Kristina Marth

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