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Vier Siege und ein Aßmann-Besuch - Gelungenes Wochenende für Herleshäuser Volleyballer

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Von: Maurice Morth

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Zweimal erfolgreich: die SG des TSV mit Lauchröden. Von links: Jenny Burow, Leonie Gisselmann, Elena Kaspar, Hannah Schucht, Evelyn Kiel, Selina Walter, Susan May, Luise Larbig, Vivien Kiel und Nadine Ißleib.
Zweimal erfolgreich: die SG des TSV mit Lauchröden. Von links: Jenny Burow, Leonie Gisselmann, Elena Kaspar, Hannah Schucht, Evelyn Kiel, Selina Walter, Susan May, Luise Larbig, Vivien Kiel und Nadine Ißleib. © TSV Herleshausen

Ein besonderes Wochenende haben die Volleyballer des TSV Herleshausen hinter sich. Nicht nur gab es Siege, sondern auch ein ganz besonderes Abendspiel.

Herleshausen – „Das war ein richtig geiler Samstag für die Herleshäuser Volleyballer. Außer natürlich für Christoph Aßmann, denn der hat als einziger verloren“, sagt Andreas Neitzel vom TSV Herleshausen mit einem Augenzwinkern.

Die Männer des TSV Herleshausen II feierten mit zwei Siegen einen gelungenen Auftakt in der Kreisklasse Wartburgkreis und die Damen-Spielgemeinschaft mit dem SV Concordia Lauchröden eroberte in der Bezirksliga Süd-West gar die Tabellenspitze.

Krönender Abschluss war dann am Abend der gemeinsame Besuch des Pokalspiels zwischen den Blue Volleys Gotha mit dem Herleshäuser Christoph Aßmann gegen den amtierenden deutschen Meister Berlin im thüringischen Ohrdruf.

Zwei Heimsiege für den TSV Herleshausen II

In der Herleshäuser Mehrzweckhalle ging es für den TSV II am Samstagmorgen gegen den TSV Bad Salzungen II (2:0 – 25:20, 25:19) und den VV Werratal Bad Salzungen (2:0 – 25:18, 25:9).

„Wir sind das erste Spiel bewusst mit so vielen Nachwuchskräften wie möglich angegangen, Johannes Aßmann und Tobias Schucht haben das Altersgerüst gestellt. Im ersten Satz war es etwas schläfrig, aber im zweiten Satz haben sie es dann sehr gut gemacht“, so Andreas Neitzel über die ersten zwei Punkte.

Stark zum Auftakt war der TSV Herleshausen II mit (von links) Mathis Gisselmann, Tim Wittich, Johannes Aßmann, Moritz Wanka, Tobias Schucht, Andreas Neitzel und Lorenz Gisselmann.
Stark zum Auftakt war der TSV Herleshausen II mit (von links) Mathis Gisselmann, Tim Wittich, Johannes Aßmann, Moritz Wanka, Tobias Schucht, Andreas Neitzel und Lorenz Gisselmann. © TSV Herleshausen

Der VV Werratal ließ im zweiten Spiel dann wesentlich mehr zu, auch Neitzel kam zum Einsatz: „Wir haben da nie Angst gehabt, dass wir in Bedrängnis kommen.“

Zwei Auswärtssiege für die Herleshäuser Frauen

Die Herleshäuserinnen eroberten derweil mit ihren zwei Auswärtssiegen gegen den VV Meiningen III (3:2 – 22:25, 20:25, 25:21, 25:21, 15:13) und den VV Meiningen II (3:1 – 25:10, 25:27, 26:24, 25:11) im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gar nach vier Spieltagen die Tabellenspitze der Bezirksliga Süd-West.

Stark vor allem das erste Spiel, bei dem die Herleshäuserinnen trotz eines Zwei-Satz-Rückstandes wieder zurück in die Partie kamen.

Herausragende Kulisse in Ohrdruf

Höhepunkt des Tages war aber der Besuch mit einer knapp 40 Personen starken Delegation beim Herleshäuser Christoph Aßmann, der mit seinem Zweitligateam aus Gotha im Pokal in Ohrdruf auf die Recycling Volleys aus Berlin traf.

„Hurra, hurra, das ganze Dorf ist da, haben wir zwar am Samstag nicht gebrüllt, aber es war ein toller Abend vor einer tollen Kulisse“, sagt Andreas Neitzel begeistert.

Denn in der Goldberghalle bot Gotha dem Favoriten im Achtelfinale einen tollen Fight, knapp 1000 Zuschauer waren vor Ort.

Fast 40 Herleshäuser waren am Samstagabend mit dabei, um Christoph Aßmann im Pokalspiel seiner Blue Volleys Gotha in der Ohrdrufer Goldberghalle gegen den amtierenden deutschen Meister Berlin zu unterstützen.
Fast 40 Herleshäuser waren am Samstagabend mit dabei, um Christoph Aßmann im Pokalspiel seiner Blue Volleys Gotha in der Ohrdrufer Goldberghalle gegen den amtierenden deutschen Meister Berlin zu unterstützen. © TSV Herleshausen

Zwar reichte es nicht zur Überraschung für die Thüringer (0:3 – 14:25, 19:25, 18:25), aber die Gastgeber zeigten gegen den zwölffachen deutschen Meister und Champions-League-Teilnehmer eine so couragierte Leistung, dass die Zuschauer die Blue Volleys auch Minuten nach dem Abpfiff noch frenetisch feierten.

In keinem Satz unter zehn Punkten zu bleiben hatten sie sich vorgenommen – und das packten die Gothaer um Christoph Aßmann auch problemlos. (Maurice Morth)

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