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Stephan Leyhe locker qualifiziert - jetzt gegen Marius Lindvik

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Stephan Leyhe in der Qualifikation.
Vorbeiflug vor den Sprungrichtern: Stephan Leyhe in der Qualifikation. © Angelika Warmuth/dpa

Stephan Leyhe hat sich locker für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert. Im K.o.-Duell bekommt es der Mann vom SC Willingen mit dem amtierenden Olympiasieger zu tun.

Garmisch-Partenkirchen - Leyhe erreichte in der zweiten Ausscheidung der 71. Vierschanzentournee genau wie sein Teamkollege Constantin Schmid (Oberaudorf) 128 Meter, bekam aber weniger Punkte und reihte sich am Ende auf Platz 14 ein.

„Es war besser als in Oberstdorf, aber das liegt wohl daran, dass ich die Schanze hier mehr mag. Im neuen Jahr will ich daran anschließen“, sagte der 30-Jährige im Sportschau-Interview und verabschiedete sich gutgelaunt.: „Für mich war es das dieses Jahr.“

Leyhe hatte längere Zeit in der Anzugskontrolle verbracht. . „Passt alles“, sagte er dann.  Für das neue Jahr gab er die persönliche Parole aus: „Spaß haben, dann geht alles besser.“ 

Sieger der Vorausscheidung wurde der Pole Dawid Kubacki.vor den Slowenen Anze Lanisek und Timi Zajc. Der in der Gesamtwertung führende Norweger Halvor Egner Granerud wurde Sechster.

Bester DSV-Adler vor 9000 Zuschauern war überraschend der erst 22 Jahre alte Philipp Raimund (Oberstdorf), der als Neunter einen Rang vor Constantin Schmid landete. Der zuletzt schwächelnde Markus Eisenbichler (Siegsdorf) zeigte als 14. punktgleich mit Leyhe aufsteigende Form und trifft am Neujahrstag auf Pius Paschke.

Dagegen ließ Karl Geiger noch viel Luft nach oben. Der Oberstdorfer, der zum Auftakt der Vierschanzentournee in seiner Heimat starker Vierter geworden war, kam mit 119,0 Meter nicht über den 30. Rang hinaus. 

Simon Spiewok im Pech

Vor ihm landeten Andreas Wellinger (Ruhpolding/19.), Felix Hoffmann (Heidersbach/28.) und Martin Hamann (Aue/29.). Paschke (Kiefersfelden/37.) und Luca Roth (Messtetten/49.) qualifizierten sich als Nummer und zehn aus dem DSV-Team für den Wettkampf der besten 50 am Sonntag (14. Uhr/ARD und Eurosport).

Insgesamt schickte der DSV 13 Springer ins Rennen, weil er zusätzlich die nationale Gruppe für das zweite Springen der Tournee aufgeboten hatte. Neben David Siegel und Finn Braun (beide Baiersbronn) schied auch Simon Spiewok aus. Der Nachwuchsmann aus Neuenrade, ehemaliger Schüler der Willinger Uplandschule, wurde nach seinem Sprung auf 111 Meter aufgrund eines zu großen Anzugs disqualifiziert. (be/sid/mn)

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