Volleyball-Bezirksoberliga Frauen: TGR darf nach 3:1 im Abstiegskampf wieder hoffen

„Absolut an die Wand gespielt“

Erfolgreich geblockt: Die TGR-Volleyballerinnen schöpfen nach ihrem Auswärtssieg in Horas neue Hoffnung im Abstiegskampf. Foto: Walger

Horas. Neue Hoffnung im Abstiegskampf: Der Klassenerhalt scheint für die Bezirksoberliga-Volleyballerinnen der TG Rotenburg nach ihrem 3:1-Auswärtssieg beim TV Fulda-Horas wieder im Bereich des Möglichen. Wieder einmal zeigte sich, dass die TGR-Volleyballerinnen gegen die Spitzenteams der Liga besser spielen als gegen ihre direkten Konkurenten.

Überzeugender Beginn

„Die ersten beiden Sätze waren einfach klasse gespielt“, zeigte sich Spielertrainerin Heide Aust begeistert von ihrem Team. „Wir haben Horas anfangs absolut an die Wand gespielt und kaum Schwächen gezeigt“, führte Aust weiter aus. Mit 25:10 und 25:17 wurden die ersten beiden Durchgänge deutlich gewonnen - und das, obwohl die Rotenburgerinnen nur mit acht Spielerinnen angereist waren. Das ganze Team war bei Annahme, Stellspiel und Angriffen absolut konzentriert bei der Sache.

Im dritten Satz wendete sich das Blatt dann erstmals. Die Gastgeberinnen waren nun mehr bei der Sache, während die TGR-Spielerinnen etwas nachließen und prompt den ganzen Satz über einem Rückstand hinterherliefen. Letztlich hatte das Aust-Team mit 23:25 das Nachsehen.

Im vierten Durchgang gingen die Rotenburgerinnen mit 10:3 in Führung, mussten dann allerdings durch einige Annahmefehler und verpasste Chancen den 20:20-Ausgleich hinnehmen. Nun wechselte die Führung ständig - doch die Rotenburgerinnen hielten dem Druck stand und gewannen schließlich mit 27:25.

Dieser unerwartete Auswärtssieg nährt die Hoffnung, dass in den letzten beiden Heimspieltagen der Klassenerhalt doch noch geschafft werden kann. Am kommenden Samstag empfängt die TGR ab 15 Uhr in der Bernhard-Faust-Halle den ACT Kassel und Wehlheiden und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung ihrer Zuschauer. Hier muss zumindest eine Partie gewonnen werden, damit der Klassenerhalt in Reichweite bleibt.

TGR: Heide Aust, Kim Gerlach, Lena Gerlach, Neele Hadamzik, Sandra Holzapfel, Melanie Savci, Nathalie Schliefke, Anne Wulkau. (zzc/red)

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