Volleyball 3. Liga: Niederlage gegen Emlichheim

Abstieg für Volleyballerinnen des Tuspo Weende kaum noch zu vermeiden

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Schmetterball: Weendes Melissa Cordes kann den Gästeblock, gestellt Kira Gosnik (links) und Thori Kwast, überwinden.

Göttingen. In der 3. Liga West verlor der Tuspo Weende 1:3 gegen den SC Emlichheim II, womit der Abstieg in die Regionalliga wohl nicht mehr zu vermeiden ist.

Da nutzte auch das wilde Trommeln einiger Weender Fans nichts mehr, die alles gaben, um das Volleyball-Team des Tuspo Weende zum Sieg zu peitschen. Gegen die Volleyballerinnen des SC Emlichheim konnte am Ende nur ein Satz gewonnen werden (18:25, 16:25, 25:20, 16:25). „Jetzt wird es ganz schwer in den beiden letzten Spielen“, weiß denn auch der enttäuschte Tuspo-Trainer Manuel Holst, der auf der Bank von seinem Vorgänger Tobias Harms unterstützt wurde. „Wir haben einfach die notwendigen Punkte im Angriff nicht gemacht, waren da viel zu harmlos und unkonzentriert“, suchte Holst nach Gründen für diese fünfte Niederlage in Folge. Somit war der Gegner zu oft im Gegenangriff, den die Gäste dann auch weidlich nutzten.

Bis zum 12:17 sah es im ersten Satz nach einer deutlichen Angelegenheit für Emlichheim aus. Doch die Weenderinnen kämpften sich mit dem 15:17 zurück ins Spiel, schmetterten dann aber einen Ball ins Netz. Weitere unnötige Fehler (u.a. Aufschläge ins Netz) führten zum doch noch deutlichen 25:18 für Emlichheim. Die eigenen Fehler setzten sich im zweiten Satz fort, sodass dieser schnell mit 25:16 an die Gäste ging.

Vierten Satz abgeschenkt

Im dritten Satz keimte bei den Gastgeberinnen Hoffnung auf, das Spiel doch noch drehen zu können. Mit guten Aufschlägen wurde der Gegner unter Druck gesetzt, dessen Fehlerquote jetzt anstieg, weil Weende den gegnerischen Block mit einigen Finten überwinden konnte. 25:20 gewannen die Weenderinnen den dritten Durchgang.

Im vierten Satz aber wieder das alte Leid. Nun hatte Tuspo Probleme mit der Annahme, hatte zwar ein 0:3 in ein 6:5 verwandelt, doch spätestens nach dem 14:18 machte sich Resignation breit, sodass dieser letzte Satz noch deutlich mit 16:25 abgeschenkt wurde. „Wir hatten unsere Nerven nicht im Griff“, so Holst abschließend. 

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