Volleyball: TSV Frankenberg darf sich über Platz zwei und drei freuen

Arolsen baut Führung aus

Im Angriff: Die Frankenbergerin Juliane Zink, die mit ihrer Mannschaft einen Sieg und eine Niederlage erreichte. Foto: nh

Waldeck-Frankenberg. Spitzenreiter VfL Bad Arolsen ließ in der Volleyball-Bezirksoberliga der Frauen nichts anbrennen und holte sich gegen den ACT Kassel drei wichtige Punkte im Aufstiegs-Kampf. Die Landesligen der U 16 und U 14 schlossen ihren Spieltag mit demselben Ergebnis wie schon am ersten Spieltag ab. Die U 16-Mädchen des TSV Frankenberg durften sich über Platz zwei, die U 14-Mädchen des VfL Bad Arolsen über Platz drei freuen. Bezirksoberliga Nord Frauen:

ACT Kassel - VfL Bad Arolsen 0:3 (-16,-24,-14). Das war eine klare Angelegenheit für Spitzenreiter VfL Bad Arolsen. Mit einem deutlichen 3:0 wurde die Tabellenführung weiter ausgebaut. Von Anfang an dominierte der VfL und zeigte aus einer stabilen Annahme sehenswerte Angriffskombinationen. Lediglich im zweiten Satz wurde es knapper, als der ACT risikoreicher im Aufschlag spielte. Doch Libera Laura Junge brachte mit starken Abwehraktionen wieder die nötige Ruhe ins Spiel, so dass der Satz knapp mit 26:24 gewonnen wurde. Coach Claus Schubert zeigte sich nicht nur zufrieden mit dem Ergebnis, sondern auch mit der gelungenen Umsetzung der jüngst im Training einstudierten Angriffsvarianten. U 16 Landesliga in Eschwege: TSV Frankenberg -Biedenkopf-Wetter-Volleys 2:1 (+9,-20,+12), TSV Frankenberg - VG Eschwege 0:2 (-23, -22). Wie schon beim ersten Spieltag der U 16-Landesliga in Frankenberg gelang den TSV-Mädchen gegen die Biedenkopf-Wetter Volleys ein Sieg, mussten sich aber gegen den Favoriten Eschwege wie erwartet geschlagen geben. Mit großem Elan starteten die Frankenbergerinnen in das erste Spiel und spielten die BWV-Spielerinnen im ersten Satz mit 25:9 förmlich an die Wand. Präzise Annahmen und gutes Zuspiel auch aus der Läuferposition brachten immer wieder Vorteile im Angriff, so dass die Gegner in der Abwehr kaum ein Gegenmittel fanden.

Dass der zweite Satz dann unnötig mit 20:25 verloren wurde, war der fehlenden Konzentration geschuldet. Nach einer intensiven Ansprache vor dem abschließenden Tie-Break von Coach Marco Lenz besann sich das Team um Mannschaftsführerin Anna Dudeck, spielte wieder sicher und konzentriert und holte sich den verdienten Sieg mit 15:12.

Während man sich am ersten Spieltag gegen Eschwege noch deutlich geschlagen geben musste, zeigte sich das Frankenberger Team deutlich verbessert, so dass der Favorit am Rande einer Niederlage stand. Vor allem die TSV-Angreiferinnen Paula Schuchard und Juliane Zink zeigten sich in blendender Spiellaune und schlossen ihre Angriffe immer wieder mit direkten Punkten ab. In einem völlig ausgeglichenen Spiel gab letztlich der Heimvorteil den Ausschlag zugunsten der Gastgeber, die mit 25:23 und 25:22 knapp gewannen. U14 Landesliga in Eschwege:

TSV Frankenberg - VfL Bad Arolsen 0:2 (-15,-18), TSV Frankenberg - ASV Rauschenberg 0:2 (-10,-9), TSV Frankenberg - TSG Elgershausen 0:2 (-17,-20), TSV Frankenberg - VG Eschwege 0:2 (-10,-8). Das Pech bleibt dem TSV-Nachwuchs treu: Verletzungen und Krankheit hatten den U 14-Kader von Coach Marco Lenz wieder um die Hälfte reduziert. So mussten die Frankenbergerinnen auch am zweiten Spieltag auf ihren ersten Sieg warten. Gegen die Favoriten aus Eschwege und Rauschenberg waren zwei schnelle Niederlagen die Folge. Doch trotzdem wurde aufopferungsvoll um jeden Ball gekämpft – doch letztlich mussten sich die TSV-Mädchen im Lokalderby gegen den VfL Bad Arolsen mit 15:25 und 18:25 sowie gegen die TSG Elgershausen mit 17:25 und 20:25 geschlagen geben.

Wie schon am ersten Spieltag gelang dem VfL Bad Arolsen neben dem Sieg gegen Frankenberg ein weiterer Erfolg gegen die TSG Elgershausen. Gegen Eschwege und Rauschenberg gab es dieses Mal aber nichts zu holen. So dürfen sich die Schützlinge von Trainerin Bärbel von Hagen wieder über einen dritten Platz freuen. ( br)

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