Volleyball-Regionalligen: Polkähn-Team verliert 0:3 in Baden / Weende 3:0 gegen Oldenburg

Auftaktpleite für ASC, Traumstart für Tuspo

Anweisungen vom Trainer: ASC-Spieler Josse Clark hört seinem Coach Matthias Polkähn aufmerksam zu. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Das neuformierte Volleyball-Männerteam des ASC 46 Göttingen ist mit einer Niederlage in die neue Saison der Regionalliga gestartet. Der Drittliga-Absteiger, der personell arg gebeutelt war, unterlag beim TV Baden mit 0:3 (22:25, 22:25, 21:25).

ASC-Trainer Matthias Polkähn fehlten krankheitsbedingt Robert Hagen und verletzungsbedingt auch Manuel Holst. Zudem sind die beiden lettischen Spieler der Göttinger noch nicht spielberechtigt.

In den beiden ersten Sätzen konnten die Gäste lange Zeit gegen die Badener, die oben mitspielen wollen, mithalten, hatten bei jeweils 20:20 die Chancen zu Satzgewinnen. Doch in den entscheidenden Phasen machten die Gastgeber weniger Fehler und wirkten in ihren Aktionen auch zwingender, so dass beide Sätze mit jeweils 25:22 an den TV Baden gingen.

Im dritten Durchgang hatten die Gastgeber den besseren Start, lagen schnell deutlich vorn. Doch die Königsblauen ergaben sich nicht so schnell in ihr Schicksal, hielten dagegen und kamen auf 21:23 heran. Durch ein Missverständnis in der eigenen Defensive aber brachte sich der ASC um die Früchte der Aufholjagd, und Baden nutzte den ersten Matchball zum Gewinn des dritten Satzes und damit zum Matchgewinn.

„Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Baden gehört zu den stärksten Mannschaften der Liga und unter den gegebenen Voraussetzungen haben wir uns gut verkauft. Es hat schon vieles gut funktioniert, und besonders unser Neuzugang Marcel Rieskamp hat seine Sache als Zuspieler heute sehr gut gemacht.“ resümiert Trainer Matthias Polkähn am Ende der Partie.

Taktischer Kniff

Einen gelungenen Einstand feierten die Regionalliga-Frauen von Tuspo Weende. Gegen den Oldenburger TB gewann die Mannschaft des Trainer-Duos Falko Heier und Tobias Harms mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:12)-Sätzen.

Im ersten Satz führte Oldenburg mit 20:17, doch die Tuspo-Trainer griffen zu einem Kniff: Britta Gemmeke und Annalisa Sperling kamen für Caren Bartsch und Olga Moser. So wurde der Weender Block gestärkt, so dass Tuspo in der Folge den ersten Durchgang noch mit 26:24 gewann.

Im zweiten Satz schenkte Weende einen 18:11-Vorsprung her. Mit 25:23 behielten die Gastgeberinnen aber dennoch die Oberhand.

Im dritten Satz war die Oldenburger Gegenwehr dann erlahmt, so dass die Gastgeberinnen diesen Durchgang deutlich mit 25:12 für sich entschieden und somit keinen Satz abgaben. (wg/gsd)

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