Bayern München der Liga

Damen-Volleyball: Wehlheiden drei Spiele vor Saisonende Oberligameister

Geballte Erfahrung: Die Spielerinnen der TG Wehlheiden, Kirsten Zech (links) und Evis Hofverberg, zusammen mit ihrem Trainer Fredy Zech spielen in der kommenden Saison wohl wieder in der Regionalliga. Foto: Schachtschneider

Kassel. Das ging noch schneller als erwartet. Die Volleyball-Damen der TG Wehlheiden stehen als Meister der Oberliga fest – drei Spieltage vor dem Ende der laufendenden Saison.

3:0 (25:22, 25:23, 25:19) stand es am Ende fast etwas überraschend beim VC Wiesbaden III. Dabei war es kein schönes Spiel, lediglich „der Sieg war nie gefährdet“, wie Trainer Fredy Zech nach dem Sieg sagte.

Gegner war kein Geringerer als der Tabellenzweite, und zu Beginn haderten die Kasseler eher mit dem hohen Druck, bei einem Sieg die Meisterschaft schon vorzeitig klarzumachen. Vieles wirkte verkrampft, sodass die TG in den ersten beiden Sätzen zunächst einem Rückstand hinterherlaufen musste. Der Angriff war zu harmlos und der Block stand nicht richtig. Ab Mitte der Sätze und insbesondere im dritten Satz verbesserten sich diese Spielelemente und auch durch ein aggressiveres Aufschlagspiel war den Kasselerinnen der Sieg nicht mehr zu nehmen.

So früh und so direkt hat sich das Team von Trainer Fredy Zech in den vergangenen 23 Jahren der Zusammenarbeit noch nie für einen Aufstieg qualifiziert. Entsprechend positiv fiel gestern auch das Fazit von Trainer Zech aus: „Drei Spielerinnen pro Spielposition sind flexibel einsetzbar, was das Team vielleicht zum Bayern München in der Oberliga macht. Im Spieljahr der Konsolidierung und neuen Kaderbildung konnten die Leistungen der Spielerinnen auf den Positionen angeglichen werden, sodass wir Verletzungen oder andere Ausfälle gut ausgleichen und taktisch besser reagieren konnten“, freute sich Zech.

Dass in der kommenden Saison in der Regionalliga gespielt wird, betrachtet Zech als wahrscheinlich, aber erst einmal wollen die Wehlheidenerinnen die Saison auch offiziell zu Ende bringen. „Ende Mai müssen wir für die Regionalliga melden, und bis dahin haben wir noch genug Zeit für eine Entscheidung“, gibt sich Zech gelassen. (sol) • Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt am 7. März und am 21. März gegen Marburg

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