"Großer Schritt nach vorn"

Beachvolleyball: Paul Becker landet in Hamburg auf Platz sieben

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Sicherte sich mit seinem Partner Jan Romund den siebten Platz in Hamburg: der Frankenberger Paul Becker.

Hamburg. Die Formkurve bei Paul Becker und Jan Romund zeigt weiterhin nach oben: Mit Platz sieben beim smart-super-cup in Hamburg haben sie ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

Das Duo musste auch in Hamburg wieder den Weg Weg durch die Qualifikation nehmen. Nach einem Auftaktsieg gegen den Deutschen Meister Felix Göbert (U 20) und Lucas Mäurer (Olympia Berlin) mit 15:12 und 15:11, folgte gegen Valentin Begemann und den WM-Dritten von 2010 (U 19) Lorenz Schümann (Olympia Hamburg/Adler Kiel) eine unnötige 13:15- und 12:15-Niederlage. Dann aber kam die Wende: Gegen Toni Hellmuth und Eric Stadie (Vivantes Sportmedizin Berlin) zeigten sie Nervenstärke und zogen mit 15:13 und 15:12 ins Hauptfeld ein.

Dort trumpften sie gegen die favorisierten Finn Dittelbach und Sebastian Prüsener (Kiel/Herrsching) groß auf und holten sich den ersten Hauptfeld-Spielerfolg auf der Tour mit einem souverän herausgespielten 21:16 und 21:15. Zum nächsten Spiel gegen die an Eins gesetzten Lokalmatadoren Markus Böckermann und Lars Flüggen (Club an der Alster) konnte das Duo nicht antreten, da Becker nach einer Kollision mit seinem Partner im ersten Spiel mit einer Gehirnerschütterung verletzungsbedingt pausieren musste.

Die Pause wurde aber gut genutzt, so dass sich Becker/Romund in einer Neuauflage des Vortages im Spiel gegen Begemann/Schümann revanchierten. Der Block stand gut, Annahme und Abwehr funktionierten. So gelang ein deutliches 21:18 und 21:16, was in der Endabrechnung Platz sieben bedeutete. Gegen Sebastian Dollinger und Thomas Kröger (Hamburger SV/Eagles Kiel) hielten sie nur im ersten Satz beim 16:21 mit, mussten sich aber mit 12:21 aus dem Turnier verabschieden.

„Mir brummt zwar noch der Schädel, trotzdem freue ich mich riesig über Platz sieben. Das war schon mal ein großer Schritt nach vorn, so kann es weitergehen“, sagte Becker. Den Sieg sicherte sich das Duo Walkenhorst/Windscheif (Essen). Trotz wechselhaftem Wetter verfolgten an den drei Tagen 19 000 Zuschauer den Cup in Hamburg.

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