Beachvolleyball: U 21-WM in der Schweiz

Schneider startet ohne Druck bei WM

Holten Silber bei der U 19-WM in Porto: die Frankenbergerin Sarah Schneider (rechts) und Lisa Arnholdt (Schwäbisch Gmünd). Foto:  br

Luzern/Frankenberg. Nach einem Jahr Verletzungspause wartet über Pfingsten das nächste große Abenteuer auf die Frankenberger Ausnahme-Beachvolleyballerin Sarah Schneider. Nach ihren großen Erfolgen 2014 (Silber WM U 19, Bronze Jugend-Olympiade) wurde Sarah zusammen mit Lisa Arnholdt (DJK Schwäbisch Gmünd) vom Deutschen Volleyball-Verband auch für die Weltmeisterschaften der U 21 nominiert.

Diese finden ab Mittwoch im schweizerischen Luzern statt und bieten dem deutschen Nachwuchs-Team die letzte Gelegenheit, noch einmal im Juniorenbereich so richtig aufzutrumpfen.

„Wir gehören nicht zum Favoritenkreis.“

Sarah Schneider

Die Vize-Weltmeister von 2014 (U 19) gehen trotz ihrer erfolgsgekrönten Laufbahn nicht als Favoriten ins Turnier. Nicht nur die Verletzungspause von Sarah muss das Team verkraften. Während viele der anderen Top-Teams (vor allem die Brasilianerinnen und die US-Spielerinnen) sich über Monate auf die WM vorbereiten konnten, sind Sarah und Lisa erst seit wenigen Wochen auf dem Sand unterwegs.

Die ersten Wochen haben die beiden genutzt, um sich mit ihren neuen Partnerinnen auf die deutsche Tour vorzubereiten. Während Lisa Arnholdt zusammen mit Anni Schumacher (Dresdner SSV) bei den FIVB-Open in Brasilien einen guten 17. Platz belegten, trumpfte Sarah mit ihrer neuen Partnerin Christine Aulenbrock (SV Bad Laer) beim Auftakt der Smart-Beach-Tour in Münster groß auf. Nachdem sie sich in der Qualifikation durchgesetzt hatten, belegten sie einen starken siebten Platz.

Die eigentliche WM-Vorbereitung begann für Arnholdt/Schneider am letzten Donnerstag in Dernbach (weiterer Artikel). Beim A-Plus-Turnier spielten sie erstmals zusammen. Dass die Abstimmung auf dem Spielfeld noch nicht ganz stimmt, war klar. Nach sehr knappen Spielen mussten sie sich mit Platz fünf begnügen.

Die letzten Tage nutzte Bundestrainer Elmar Habrecht im Olympia-Stützpunkt Stuttgart, um die Feinabstimmung im Team zu verbessern. Am Dienstag geht es dann schon nach Luzern, wo am Donnerstag der Startschuss für das Hauptfeld fällt.

„Wir gehen mit vielen positiven Gedanken, viel Spaß und schönen Erinnerungen an 2014 in die WM. Auch ohne große Vorbereitungszeit gehören wir zu den Besten der Welt in dieser Altersklasse. Wir gehören aber nicht zum Favoritenkreis, können also ohne Druck aufspielen“, so die Frankenbergerin Sarah Schneider. Ihre Partnerin Lisa ergänzt: „Wir arbeiten von Spiel zu Spiel und werden unser Bestes geben. Gold wäre natürlich sensationell, das fehlt uns noch in unserer Sammlung.“ (br)

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