Volleyball-Oberliga: Northeim verliert am letzten Spieltag daheim gegen Giesen und Uetze

DJK beendet Saison auf Platz sieben

Tilman Barke

Northeim. Das erhoffte Erfolgserlebnis ist ausgeblieben. Nach dem 0:3 gegen den TSV Giesen II und dem 1:3 gegen den VfL Uetze am abschließenden Heimspieltag beendet die DJK Kolping Northeim die Saison der Volleyball-Oberliga auf dem siebten Platz.

„Wir waren bemüht, aber um zwei Topteams zu schlagen, fehlte uns die Fitness und die Tagesform. Einige Spieler sind angeschlagen oder mit Trainingsrückstand ins Spiel gegangen. Das machte sich bemerkbar. Gerne hätten wir ein Spiel gewonnen, aber auch so sind wir zurückblickend mit dem Abschneiden hochzufrieden“, sagte Spielertrainer Matthias Polkähn.

DJK Northeim - TSV Giesen II 0:3 (10:25, 16:25, 19:25). Den Gästen merkte man an, dass sie den Relegationsplatz zur Regionalliga sichern wollten. Die Northeimer fanden zunächst keine Mittel gegen die starken Giesener. Die Folge war ein deutlicher Satzverlust. Zwar fand man im zweiten Durchgang besser ins Spiel, doch eine Siegchance hatten die Northeimer nicht. Der dritte Satz war der stärkste der Gastgeber. Man hatte sich nun an das hohe Niveau des Gegners gewöhnt und nahm den Kampf auf. Mit Tilman Barke punktete immer wieder der jüngste Akteur auf dem Platz. Auch Vitali Spieß lieferte konstant ab. Doch die Giesener waren abgeklärter.

DJK Northeim - VfL Uetze 1:3 (25:21, 22:25, 18:25, 21:25). Gegen den Tabellenvierten starteten die DJK-Mannen furios. Doch hielten sie dieses Niveau nicht. Die Uetzer hatten in der Folge ihrerseits ihre Fehler im Griff, während die DJK in Block und Abwehr meist den Kürzeren zog. Nach dem 1:1-Satzausgleich ging es auch im dritten Abschnitt so weiter. Einzig Tilman Barke punktete noch regelmäßig.

Zu Beginn des vierten Satzes ging ein Ruck durch die Mannschaft. Michael Schmidt kam für Nenad Maric. Beim 13:7 sah es so aus, dass die DJK ins Spiel zurückfand. Doch Kraft und Konzentration ließen nach und man kassierte eine Serie zum 13:15. Die Uetzer spielten nun wie befreit weiter, während Northeim unglücklich agierte und auch diesen Durchgang verlor.

DJK: Barke, Esch, Friedrichs, Maric, Polkähn, Schmidt, Spieß, Sprenger, Tumanov. (fa) Foto: fa

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