3. Volleyball-Liga: ASC Göttingen beim VfL Lintorf

Beim Schlusslicht zählt nur ein Sieg

Matthias Polkähn

Göttingen. Eine ganz wichtige Partie steht am Samstag (19 Uhr) für die Volleyballer des ASC Göttingen auf dem Spielplan. Beim Schlusslicht VfL Lintorf zählt für den Vorletzten nur ein Sieg, wenn sich das Team von Trainer Matthias Polkähn die Chance auf den Klassenerhalt erhalten will.

Die Pleite am vergangenen Sonntag gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten GfL Hannover dürfte den Südniedersachsen noch immer quer im Magen liegen. Vor allem deshalb, weil der Konkurrent aus der niedersächsischen Landeshauptstadt in der Tabelle auf fünf Punkte davongezogen ist. Das 1:3 hat aber auch im personellen Bereich Spuren hinterlassen. Libero Manuel Holst zog sich vor dem Spiel eine Knieverletzung zu und wird aller Voraussicht nach bis zum Saisonende ausfallen. Diagonalangreifer Stefan Troestler laboriert an einer Schulter- und Nackenprellung. Weil er nicht trainieren konnte, ist sein Einsatz im Kellerduell fraglich. Zuspieler Tobias Harms ist weiterhin verletzt. Defensivspezialist Tobias Binmöller wird deshalb erneut als Libero auflaufen.

Im Hinspiel feierten die Göttinger einen 3:0-Erfolg. Am Samstag werden die Akteure des Schlusslichts mehr Gegenwehr leisten. Der im Hinspiel fehlende Hauptangreifer Stefan Massmann steht dem VfL wieder zur Verfügung. Zuletzt gab es für Lintorf zwar eine 0:3-Pleite in Bonn, doch im ersten Spiel nach der Weihnachtspause überraschte das Schlusslicht mit einem 3:1-Erfolg über den Tabellenzweiten Tecklenburger Land Volleys.

Beide Teams auf Augenhöhe

ASC-Trainer Matthias Polkähn erwartet deshalb eine Partie auf Augenhöhe. Und für diese Aufgabe sieht es seine Mannschaft gut vorbereitet. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, auch wenn wir personell im Training nicht komplett waren. Wir gehen zuversichtlich ins Spiel, müssen aber die einfachen Dinge wieder besser machen“, sagt der Coach mit Blick auf das eigene Abwehr- und das Aufschlagverhalten. Auch die hohe Eigenfehlerquote war ein maßgeblicher Faktor für die Hannover-Heimpleite. „Wenn wir uns auf diesen Gebieten steigern, dann werden wir die entscheidenden Akzente in Lintorf setzen können“, sagt Polkähn.(raw) Foto: nh

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