Volleyball-Oberliga: FSV unterliegt Ober-Roden – Wehlheiden startet nach Plan

Bergshausen braucht Zeit

Vergriffen: Für die FSV Bergshausen mit Niel Selle (5) und Spielertrainer Marcus Krössin (am Netz) gab es beim 1:3 gegen Ober-Roden nichts zu holen. Foto: Zgoll

Fuldabrück/Kassel. Während es für Aufsteiger FSV Bergshausen zum Auftakt der Volleyball-Oberliga der Männer nichts zu holen gab, startete die TG Wehlheiden mit zwei Siegen nach Plan.

FSV Bergshausen - VC Ober-Roden 1:3 (25:19, 14:25, 23:25, 16:25). Der erste Satz verlief vielversprechend für die neu zusammengewürfelten Bergshäuser. Eine stabile Annahme und hohe Variabilität im Angriffsspiel hielten den Gegner in Schach und auf Abstand bis zum 25:19. Doch schon im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Auch deshalb, weil die Konzentration schwand und dem Team nach der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit die Abstimmung fehlte.

Im dritten Durchgang hielt die FSV das Geschehen lange offen. Abwehr und Angriff funktionierten. Zum Ende musste sich der Gastgeber dennoch den konsequenter spielenden Südhessen knapp geschlagen geben. Im letzten Durchgang fehlten den Bergshäusern erneut die Mittel, sich durchzusetzen.

Potenzial der FSV erkennbar

„Trotz der Niederlage ging die Mannschaft zufrieden aus der Partie, weil ihr Potenzial deutlich wurde. Mit ein wenig mehr Zeit zum Zusammenwachsen werden die Erfolge nicht ausbleiben“, zeigte sich Spielertrainer Marcus Krössin zuversichtlich.

TG Wehlheiden - DSW Darmstadt 3:2 (19:25, 25:17, 25:14, 18:25, 15:10); TGW - HVV-Auswahl 3:0 (25:19, 25:14, 25:17). Im Samstagsspiel gegen Darmstadt kamen die Gastgeber schwer ins Spiel, agierten im ersten Satz träge und vergaben ihn. Besser verliefen Satz zwei und drei mit Konsequenz in Aufschlag und Spielaufbau zugunsten der Wehlheider. Besonders Neu-Libero Stefan Weiß setzte sich in Szene und stabilisierte die Annahme. Eine kurze Schwächephase kostete die TGW den vierten Satz und den Drei-Punkt-Sieg. Im letzten Durchgang zeigte sich die TG wieder souverän in allen Spielbereichen.

Ungefährdet behauptete sich Wehlheiden am Sonntag bei der HVV-Auswahl in Wiesbaden, obwohl nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung stand. Das Fehlen von Mittelblocker Thorge Brünig, der Angreifer Eric Wulsten, Christian Koch und Oliver Strecker sowie Spielertrainer Dierk Fooken kompensierten die Verbliebenen problemlos.

Gute Aufschläge und Blockarbeit waren der Erfolgsgarant. „Für den Anfang können wir zufrieden sein, obwohl noch deutlich Luft nach oben vorhanden ist“, resümierte Fooken. (pal) Archivfoto: Koch/nh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.