Regionalliga-Volleyballer des SSC Vellmar feiern im Abstiegskampf wichtigen Sieg gegen Wiesbaden

3:0 – Mit breiter Brust gegen den Frust

Kollektiver Jubel: Markus Ludwig (Nummer 5) und Henry Oetken (12) freuen sich über einen Punkt. Foto:  Schachtschneider

Vellmar. Das war ein Sieg zum richtigen Zeitpunkt. Volleyball-Regionalligist SSC Vellmar setzte sich am Samstag in der Vellmarer Großsporthalle gegen Eintracht Wiesbaden mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:23) durch. Der Mannschaft von Spielertrainer Marcus Krössin, der dieses Mal nur als Trainer mit von der Partie war, gelang damit gegen den Tabellenletzten ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg.

„Das war der erste Schritt zum Klassenerhalt“, sagte Krössin nach der Partie, der bis zum Saisonende noch zwei weitere folgen lassen will. „Wir haben von Anfang an mutig gespielt und uns auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen lassen“, bilanzierte der 42-Jährige. Noch vor dem Spiel hatte Krössin deutlich gemacht, dass er keinerlei Druck aufzubauen gedenke. Und genau so agierte er am Spielfeldrand. Ruhig und ohne Hektik - hier und da eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt.

Das übertrug sich auf die Mannschaft, die bereits im ersten Satz eine solide Abwehrarbeit zeigte. Immer wieder fanden die Bälle Henry Oetken. Der Zuspieler aus der zweiten Mannschaft bewies Umsicht und zeigte in fast allen Situationen sein regionalligataugliches Können. „Das war jetzt mein drittes Spiel in der ersten Mannschaft, aber ich fühle mich super integriert“, freute sich der 15-jährige Stellspieler. Auch künftig wird Oetken wohl in der ersten Mannschaft spielen, was in Hinblick auf Mico Nowak und Justus Stahl – ebenfalls Spieler aus der Vellmarer Oberliga-Reserve – nicht sicher ist.

Keiner zeigte Schwächen

Dass sich das Ergebnis sehen lassen konnte, war einer Vellmarer Mannschaft zu verdanken, bei der am Samstag keiner der Spieler auf dem Feld dauerhaft Schwächen zeigte. Auch als Wiesbaden im zweiten Satz mit 5:1 in Führung ging, reichte eine Auszeit zur Besinnung. Danach folgten einige platzierte Sprungangaben des starken Markus Ludwig sowie ordentlich ausgeführte Angriffe aus der zweiten Reihe, und es stand 7:6. Dass es dann bis zum Ende erneut spannend blieb, wurde vor allem von den mehr als 100 Zuschauern mit lautstarkem Applaus und Anfeuerungsrufen quittiert. Im dritten Satz bot sich dann ein ähnliches Bild. Auch beim Stand von 12:9 für Wiesbaden behielten die Gastgeber einen kühlen Kopf und konnten sich am Ende verdient durchsetzen.

Vellmar: Kaiser - Karpowitz - Ludwig - Nowak - Oetken - Schulz - Sperling - Stenderoth - Trick - Weinrich - Stahl

Von Martin Scholz

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