Cool und clever zum Spitzenreiter

3. Liga: ASC Göttingen bei der VSG Ammerland

Matthias Polkähn

Göttingen. Das vermutlich schwierigste Spiel der Vorrunde erwartet am Sonntag (16 Uhr) die Volleyballer des ASC Göttingen. Beim ungeschlagenen Drittliga-Tabellenführer VSG Ammerland sind die Südniedersachsen klarer Außenseiter, wollen aber nach den Vorstellungen von Trainer Matthias Polkähn aber unbedingt an die bislang ordentlichen Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. „Wir haben nichts zu verlieren und hoffen auf eine Überraschung.“

Damit die gelingt, wurde in der aktuellen Trainingswoche an den Schwächen aus dem zurückliegenden Heimspiel gegen Aachen gearbeitet. Bei der 0:3-Pleite offenbarten die ASC-Akteure einige falsche Entscheidungen in der Annahme und dem Angriff. Die fehlende Konstanz, die die Göttinger noch von einem Spitzenteam unterscheidet, kann man allerdings nicht trainieren.

Ein solches Spitzenteam hat aber Ammerlands Trainer Torsten Busch zur Verfügung. Aus dem Kollektiv, einer Mischung aus Talenten und Routiniers, sticht kein Akteur hervor. Woche für Woche aber spielt die VSG auf höchstem Niveau. So gut, dass Ammerland alle fünf Partien gewann und dabei nur zwei Sätze abgab.

Ohne Eickmeyer und Harms

Nach den Niederlagen gegen Tecklenburger Land (1:3) und Aachen (0:3) wollen aber auch die Göttinger endlich mal wieder mit etwas zählbarem die Heimreise antreten. Fehlen wird beim Spitzenreiter aber Zuspieler Till Eickemeier sowie dessen angeschlagener Ersatz Tobias Harms. „Die kämpferische Einstellung hat bei uns bislang immer gestimmt“, lobt Göttingens Coach Polkähn und gibt seinen Akteuren noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg. „Wir sind nah dran, müssen aber die Sätze ein wenig cleverer und cooler zu Ende spielen.“ (raw) Foto: zje/nh

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