Wehlheiden gewinnt Duell in der Volleyball-Oberliga gegen Bergshausen 3:2

Derby auf Augenhöhe

Durchgezogen: Der Bergshäuser Matthias Krüger (hinten) überwindet hier den Wehlheider Block von Oliver Strecker (links) und Kapitän Thorge Brünig. Foto:  Schachtschneider

Bergshausen. Im mit Spannung erwarteten Derby der Volleyball-Oberliga mussten sich die Männer der FSV Bergshausen der TG Wehlheiden nur knapp mit 2:3 (25:20, 25:22, 18:25, 15:25, 16:18) geschlagen geben. Dabei starteten die Hausherren hochkonzentriert in die Partie und konnten die ersten beiden Sätze für sich entscheiden. Die Routiniers um Spielertrainer Marcus Krössin bauten viel Druck über ihre Aufschläge auf und stellten einen starken Block.

Den favorisierten Gästen wollte in dieser Phase nicht allzu viel gelingen, umkämpfte Ballwechsel gingen zumeist an die erfahrenen Spieler der FSV Bergshausen. „In den ersten zwei Sätzen ist unsere Taktik einfach nicht aufgegangen“, erklärte TG-Kapitän Thorge Brünig und ergänzte: „Mit der Einwechslung von Christian Koch wurde unser Spiel dann viel besser.“

Mit Koch stabilisierten sich die Gäste zu Beginn des dritten Satzes zunehmend. Das Team um Kapitän Brünig wirkte nun deutlich bissiger, spielte zielstrebiger und übernahm immer mehr die Oberhand. Agierten die Gastgeber in den ersten beiden Sätzen noch hochkonzentriert und technisch sicher, mehrten sich nun doch die Fehler im Spiel der FSV Bergshausen. Die logische Konsequenz: Die Gäste entschieden Satz drei und vier für sich.

Der fünfte Satz bot dann Emotionen, lange und spektakuläre Ballwechsel sowie Matchbälle für beide Teams. Beim 12:14 hatte die TG Wehlheiden ihre ersten Matchbälle, doch die FSV konnte diese mit einem Kraftakt nicht nur abwehren, sondern hatte mit dem 16:15 nun ihrerseits die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Doch es sollte nicht sein, die TG wehrte den Matchball ab und nutzte im Gegenzug ihre nächste Chance zum Sieg.

„Wir haben die TG zwar stark gemacht, da ab dem dritten Satz unser Druck über den Aufschlag nachgelassen hat. Aber wir haben bis zum Ende gekämpft“, sagte FSV-Spielertrainer Marcus Krössin.

Von Christian Triebner

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