Volleyball-Oberliga: Bergshausen gegen Wehlheiden – Wiedersehen guter Bekannter

Derby: Wer hat mehr Spaß?

Wichtiger Spieler: Bergshausens Niel Selle (Mitte) will auch im Derby die Lücke finden. Archivfoto: Malmus

Kassel. Bis zum Sommer waren sie noch Teamkollegen in Vellmar. Am Samstag ab 16 Uhr (Sporthalle vor der Söhre) stehen sich in der Volleyball-Oberliga zum Derby die FSV Bergshausen und die TG Wehlheiden gegenüber – und damit ehemalige Weggefährten. Zumal die betreffenden Akteure früher bereits in Elgershausen auf der gleichen Seite des Netzes pritschten und baggerten.

?Wie ist die Ausgangsposition der beiden Klubs?

!Die Bergshäuser haben ein strammes Auftaktprogramm in der Klasse zu meistern. Immerhin gab es vergangenes Wochenende mit dem 3:0 bei der Auswahl von HVV/VIF II den ersten Sieg. Wesentlich besser dasteht der Gast aus Kassel als Tabellenvierter.

?Wie schätzen die Trainer die Aussichten ein?

!„Viel hängt von der Tagesform ab. Wehlheiden“, sagt FSV-Trainer Marcus Krössin, „ist klarer Favorit. “ Sein Gegenüber Dierk Fooken, genauso wie Timo Breithaupt aus beruflichen Gründen selbst nicht dabei, nimmt den Druck von seinem Team: „Auf der Mannschaft lastet kein Druck, wir wollen hier Spaß haben.“

?Wie steht es um die Rivalität bei diesem Duell?

!Erst spielten sie gemeinsam für Elgershausen, dann für Vellmar – im Sommer verabschiedeten sich mit Stefan Weiß, Markus Ludwig und Clemens Weinrich die eher jüngeren Volleyballer nach Wehlheiden, während die ältere Garde mit Krössin, Matthias Herold, Peter Stederoth, Ralf Schulz und Sascha Staub nach Fuldabrück wechselte. „Wir sind alle immer noch super-befreundet und freuen uns auf diesen Tag“, betont Spielertrainer Krössin.

?Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen?

!Auf ein Duell auf Augenhöhe. Durchaus möglich, dass der Vergleich über fünf Sätze geht. Sofern es den Hausherren gelingt, Markus Ludwig unter Kontrolle zu bekommen, der laut Krössin „einer der besten Angreifer der Region ist“. Für Breithaupt wird Routinier Volker Schwalm als Zuspieler fungieren.

Die Bergshäuser besitzen durch Spieler wie Niel Selle und Matthias Krüger genügend Qualität, um gut dagegenzuhalten.

Von Alexandra Schwindt und Björn Mahr

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