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DJK Northeim siegt auswärts und klettert auf Platz eins

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Szene aus dem Spiel gegen Salzgitter: Stefan Baum siegte nun mit seinem Team gegen die Vikings.
Szene aus dem Spiel gegen Salzgitter: Stefan Baum siegte nun mit seinem Team gegen die Vikings. © Andreas Flader

Einen Volleyball-Thriller über 150 Minuten gab es am Samstagabend in Vechelde. Und für die Regionalliga-Männer der DJK Kolping Northeim gab es obendrauf ein Happy End.

Vechelde - Mit 3:2 (20:25, 25:23, 25:22, 17:25, 26:24) gewannen sie gegen die Vallstedt/Vechelde Vikings. Damit übernahm der Liganeuling erstmals die Tabellenführung.

Unermüdlich angefeuert von den Volleyball-Damen des Tuspo Weende, die am Nachmittag 3:0 in Braunschweig gewannen und von den DJK-Spielern Holst und Baum gecoacht werden, agierten beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Northeim musste auf Fabian Gessat, Finn Mroß und Nils Schnalke verzichten. Aber zum wiederholten Male erwies sich die Breite und Variabilität im Kader als großes Plus. Das Side-Out, also der Angriff nach eigener Ballannahme, blieb stabil. Doch auch die favorisierten Vikings hielten stark dagegen. Vechelde erarbeitete sich zum Satzende einen 20:16-Vorsprung, den man nicht mehr abgab.

Knapp blieb es auch im zweiten Durchgang, Libero Holst wuchs in der Defensive über sich hinaus und legte damit den Grundstein zum Ausgleich (25:23). Im dritten Satz liefen die DJKler immer einem knappen Rückstand hinterher, doch am Ende waren es die Routine von Außenangreifer Tobias Harms (später MVP) und die mutige Spielweise der Northeimer, die für die Wende sorgten. Nach dem 21:22 gab es vier Punkte in Folge und damit die 2:1-Satzführung.

Im vierten Spielabschnitt stotterte der DJK-Motor in allen Bereichen mächtig und die Gastgeber kamen zu einem leichten Satzausgleich. Und so musste - wie bereits im Hinspiel - der Tiebreak entscheiden. Hier brachte Trainer Andrej Sprenger erstmals Neuzugang Tim Paulick über die Mittelposition, der gleich mit einigen Schnellangriffen und einem wichtigen Einerblock einschlug. Es blieb spannend. Erst beim 9:11 gelang den Gastgebern ein Mini-Break, welches von den Northeimern beim 13:13 ausgeglichen wurde. Danach war das Spiel nichts mehr für schwache Nerven. Matchbälle gab es für beide Teams zuhauf, genutzt wurde zunächst keiner, denn der Side-Out blieb beiderseits fehlerlos. So wehrte die DJK nervenstark acht Matchbälle ab und nutzte den eigenen vierten zum 26:24, als der Angriffsschlag eines Vikings an der Netzkante hängen blieb.

Glücklich, aber erschöpft feierten die Northeimer mit ihrem lautstarken Anhang den Auswärtssieg und freuten sich anschließend aufgrund der Patzer der Konkurrenten Hildesheim (0:3 gegen Braunschweig II) und Hannover (1:3 in Salzgitter) über die Tabellenführung.

„Ein riesiges Kompliment an mein Team, das sich heute sehr konstant gezeigt hat. In den entscheidenden Phasen der Partie sind wir kühl und konzentriert geblieben. Das hat den Ausschlag gegeben. In den kommenden zwei Wochen müssen wir weiter sehr hart arbeiten, um dieses Niveau zu halten und um im Zusammenspiel noch besser zu werden.“

DJK Northeim: Baum, Beuse, Esch, Friedrichs, Harms, Holst, Paulick, Penner, Reinecke, Sprenger, S. Tumanov, V. Tumanov.   (Andreas Flader)

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