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3:1 gegen Osnabrück: DJK Northeim feiert vierten Erfolg in Serie

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In Blockbereitschaft: (von links) Dag-Petter Galbarz, Stefan Baum und Henrik Rabe.
In Blockbereitschaft: (von links) Dag-Petter Galbarz, Stefan Baum und Henrik Rabe. © Andreas Flader

Die Volleyballer der DJK Kolping Northeim feierten am Sonntag mit ihren Fans in der Corvi-Halle den nächsten Triumph. Das 3:1 (23:25, 25:16, 25:16, 25:17) gegen den VC Osnabrück war der vierte Sieg in Folge und hievte das Team von Andrej Sprenger auf den dritten Platz der Regionalliga.

Northeim – Nach dem 0:1-Satzrückstand war der Erfolg nicht mehr gefährdet und die DJK-Sechs legte eine souveräne Leistung an den Tag. Im ersten Durchgang sah das allerdings anders aus. Die Gäste verteidigten sensationell und machten auch sonst keine unnötigen Fehler, sodass jeder Northeimer Punkt hart erarbeitet werden musste.

Trainer Sprenger brachte mit Henrik Rabe auf der Zuspielposition und Sven Friedrichs als Libero zwei Spieler von Beginn an, die zuletzt wenig Einsatzzeiten hatten. In der ersten Satzhälfte sah man noch die fehlende Abstimmung (4:9), doch danach fügte sich das Team zusammen und man kam beim 10:10 zum Ausgleich. Dass am Ende der VCO die Nase vorn hatte, lag an dessen bärenstarker Leistung. Doch im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild: Die DJKler stellten ihre Flüchtigkeitsfehler ein und die Osnabrücker beschäftigten sich ab diesem Zeitpunkt mehr mit dem Schiedsgericht. Zwei Asse von Fabian Gessat und in der Folge eine wacklige Ballannahme der Gäste sorgten zunächst für einen 11:5-Vorsprung. Nach einem kurzfristigen Wackler im DJK-Spiel (14:13) kam es zu einem starken Zwischenspurt und man zog mit einer Aufschlagserie von Stefan Baum auf 21:13 vorentscheidend davon.

Das Selbstvertrauen war nun komplett da. Zahlreiche Blockpunkte machten den dritten Satz zum Selbstläufer. Rabe zog als Zuspieler geschickt die Fäden, Libero Friedrichs stabilisierte fortan die Annahme. Erneut mit 25:16 holte man sich die 2:1-Führung. Mit dem Rücken zur Wand drehten die Westniedersachsen im vierten Durchgang nochmal auf und hielten bis zum 12:12 das Spiel offen. Doch die Northeimer wollten mit viel Willen die drei Punkte und erzeugten Offensivdruck auf allen Positionen.

Zu viel für die Gäste, die mit gelber und roter Karte keinen guten Abgang in Northeim hatten. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte neben MVP Friedrichs auch Diagonalangreifer Fabian Gessat heraus, der im Angriff nicht zu stoppen war.

Trainer Sprenger war zufrieden: „Wir hatten nur zu Beginn Probleme. Danach lief es aber rund und alle Spieler hatten ihren Anteil am Sieg.“ (Andreas Flader)

DJK: Baum, Esch, Friedrichs, Galbarz, Gessat, Harms, Holst, Kühn, Maric, Penner, Rabe, S. Tumanov, V. Tumanov  

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