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3:1 gegen Vallstedt/Vechelde Vikings: DJK Northeim gelingt Auftakt nach Maß

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Sergej Tumanov und Albert Penner im Doppelblock gegen Bastian Ebeling.
Sergej Tumanov und Albert Penner im Doppelblock gegen Bastian Ebeling. © Andreas Flader

Ein erster Spieltag hat immer etwas von einer Wundertüte. So auch der Saisonauftakt der Regionalliga-Volleyballer der DJK Northeim, die die leicht favorisierten Vikings aus Vallstedt/Vechelde 3:1 (25:19, 22:25, 25:23, 25:16) besiegten.

Northeim – Die Gäste fanden kaum Zugriff auf das Spiel. Zu konstant agierten die Northeimer. Die DJK sorgte zu Beginn mit mehreren Aufschlagserien für einen 14:7-Vorsprung, den sie verwaltete. Der Annahme-Riegel um Libero Manuel Holst stand felsenfest, Neu-Zuspieler Henrik Rabe hatte viele Optionen. Angreifer Tobias Harms sprühte vor Spielfreude und führte sein Team zur 1:0-Satzführung. Ausgerechnet Harms knickte zu Beginn des zweiten Durchgangs um. Eine Schrecksekunde. Die 130 Zuschauer applaudierten, als der Außenangreifer humpelnd den Platz verließ. Sergej Tumanov kam für ihn. Er konnte zwar keine Akzente gegen den hohen Vikings-Block setzen, aber er hielt die Annahme, was unter anderem dazu führte, dass die DJK in Front blieb (16:11). Doch danach folgte die stärkste Phase der Gäste, die den sonst guten DJK-Angreifern keine Chance ließen. Mit 22:25 gelang den Vallstedtern der Satzausgleich.

Doch die Körpersprache der Gastgeber war bestens. Die Köpfe blieben oben, der Kampfgeist war enorm. Mittlerweile zog Viktor Tumanov die Fäden und setzte seine Angreifer variabel ein. Stefan Baum und Fabian Gessat punkteten über die Außen, Albert Penner und Dag-Petter Galbarz über die Mitte. Aber es blieb spannend bis zum Schluss - 25:23! Dieser Satzgewinn führte dazu, dass die Gastgeber sich in einen Rausch spielten. Nun konnte auch der eingewechselte Andreas Esch seine Qualitäten zeigen. Wichtige lange Rallys wurde gewonnen, die Gäste ergaben sich in ihr Schicksal.

Trainer Andrej Sprenger: „Wir haben sehr gut agiert und reagiert. Ein starker Beginn, dann die schwierige Phase nach der Verletzung und in der Crunch-Time des dritten Satzes. Wir waren hellwach und haben fokussiert gespielt.“

DJK: Baum, Esch, Friedrichs, Galbarz, Gessat, Harms, Holst, Kühn, Penner, Rabe, S. Tumanov, V. Tumanov.

(Andreas Flader)

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