Volleyball-Oberliga: Northeim unterliegt im Derby gegen Göttingen, darf aber danach kräftig jubeln

DJK-Männer entzaubern Spitzenreiter

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Punkt für Northeim! Mit einer Zuspielerfinte überrascht Matthias Polkähn hier den Göttinger Block.

Northeim. Für einen Paukenschlag haben die Oberliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim am Samstag in der Corvi-Sporthalle gesorgt. Den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer VSG Düngen/Holle/Bodenburg schlugen sie 3:2. Da konnten sie es auch verschmerzen, dass sie vorher im Derby gegen ASC Göttingen II ohne Punkte geblieben waren.

„Wir haben zwei Gesichter gezeigt. Im Derby konnten wir nur im ersten Durchgang überzeugen. Danach haben wir durch unsere Fehler und Ungenauigkeiten den ASC aufgebaut. Gegen Düngen sind wir befreiter ins Spiel gegangen. Der knappe Sieg war zwar glücklich, aber auch verdient, weil wir kämpferisch überragt haben“, sagte Spielertrainer Matthias Polkähn.

DJK Northeim - ASC Göttingen II 1:3 (25:22, 16:25, 15:25, 17:25). Druckvoll und mutig spielte man im ersten Durchgang und wurde mit der Satzführung belohnt. Das krankheitsbedingte Fehlen von Zuspieler Viktor Tumanov kompensierte der 17-jährige Tilman Barke. Doch zu Beginn des zweiten Satzes verloren die Northeimer den Faden. Zunächst wackelte die Annahme, später kamen Ungenauigkeiten im Zuspiel und kopflose Angriffsbemühungen hinzu. So gingen die weiteren Sätze deutlich an die Unistädter.

DJK Northeim - VSG Düngen/Düngen/Bodenburg 3:2 (25:20, 16:25, 25:21, 22:25, 16:14). Elf Spiele hielt die Siegesserie des Tabellenführers, in der die Düngener nur drei Sätze abgaben. Diese wurde nun von den Northeimern beendet. Für den angeschlagenen Barke ging Polkähn auf die Zuspielposition, Neuzugang Marco Köcher agierte als Diagonalangreifer. Zwar gelang es nicht, den ehemaligen Erstliga-Spieler Henning Machtens auf Düngener Seite zu stoppen, dafür spielte man jedoch hochkonzentriert in allen Elementen. Im Vergleich zum ersten Spiel kam die Ballannahme wesentlich genauer, somit wurden auch die Angreifer viel erfolgreicher. Allen voran Vitali Spieß, der von den Gästen nie in den Griff zu bekommen war.

Nach der 1:0-Satzführung kassierte man zwar den Ausgleich, doch danach kämpfte man sich ins Spiel zurück. Vor allem in der Abwehr um den starken Sven Friedrichs wurde kein Ball verloren gegeben. Der Tie-Break musste entscheiden und blieb bis zum Ende spannend. Auch hier war es Vitali Spieß, der beim 13:14 nervenstark den Matchball abwehrte. Danach hatte Köcher mit einem Netzroller-Aufschlag das Glück auf seiner Seite. Ein weiterer Fehler der Gäste sorgte für das 16:14 und den DJK-Überraschungscoup.

DJK: Barke, Esch, Friedrichs, Köcher, Maric, Polkähn, Schmidt, Johannes Spieß, Vitali Spieß, Sprenger. (fa)

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