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1:3 gegen Salzgitter: DJK Kolping Northeim misslingt der Jahresauftakt

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Selten kam Northeim so frei zum Angriff. Hier Albert Penner, von Viktor Tumanov in Szene gesetzt.
Selten kam Northeim so frei zum Angriff. Hier Albert Penner, von Viktor Tumanov in Szene gesetzt. © Andreas Flader

Mit 1:3 (25:17, 19:25, 19:25, 23:25) ist das erste Spiel des Jahres für die Regionalliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim verloren gegangen. Der Tabellenzweite SG STV/MTV Salzgitter holte sich in der Corvi-Halle die drei Auswärtspunkte.

Northeim – „Schade. Dieses Spiel hätte einen fünften Satz verdient gehabt. Dazu haben wir aber zu viele Kleinigkeiten nicht gut gelöst“, kritisierte Außenangreifer Tobias Harms direkt nach Spielende. Zu Beginn sah das noch anders aus. Mit viel Druck im Aufschlag - vor allem von Zuspieler Viktor Tumanov - setzte man den Gästeannahmeriegel ordentlich unter Druck und die DJK baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Zu diesem Zeitpunkt war auch der Angriff effektiv und die Northeimer überzeugten durch starke Blockarbeit. Vor allem Mittelblocker Dag-Petter Galbarz und Albert Penner punkteten zahlreich. Verdient gingen die Gastgeber vor guter Zuschauerkulisse mit 1:0 in Führung.

Während die Salzgitteraner im ersten Durchgang noch zu viele Fehler produzierten, änderte sich dies grundlegend im zweiten Spielabschnitt. Die SG verbesserte sowohl ihre Aufschlagqualität, als auch die Erfolgsquote der Angriffe am Netz. Weder im zweiten noch im dritten Satz konnte die DJK-Sechs dagegen halten und produzierte zu viele Fehlaufschläge.

Erst nach dem 1:2-Satzrückstand kamen die Northeimer zurück ins Spiel und es entwickelte sich ein spannender und hart umkämpfter vierter Satz mit ständigen Führungswechseln. Der Grund für das am Ende knappe 23:25 war in der Abwehr zu finden. Die Gäste fanden Mittel und holten sich Punkte aus der Abwehr heraus, während vor allem Salzgitters späterer MVP Fabian Trost die DJKler sowohl im Block, als auch in der Feldabwehr vor Probleme stellte.

Nächste Woche geht es für Northeim zu Schlusslicht Lüneburg. Dort sollte gepunktet werden, um den Abstand nach unten nicht zu klein werden zu lassen. (Andreas Flader)

DJK: Baum (MVP), Esch, Friedrichs, Galbarz, Gessat, Harms, Holst, Kühn, Penner, Rabe, Sprenger, S. Tumanov, V. Tumanov

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