Regionalliga: 3:1-Erfolg in der BBS-Halle

DJK Northeim besiegt Hildesheim und verteidigt die Tabellenführung

Die Northeimer Tom Reinecke und Stefan Baum im erfolgreichen Block gegen den Hildesheimer Mannschaftsführer Benedikt Freier.
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Die Northeimer Tom Reinecke und Stefan Baum im erfolgreichen Block gegen den Hildesheimer Mannschaftsführer Benedikt Freier.

Regionalliga-Aufsteiger DJK Kolping Northeim schreibt weiter an seinem Volleyball-Märchen.

Northeim - Mit 3:1 (24:26, 25:22, 25:13, 25:19) gewann das Team daheim gegen den MTV 48 Hildesheim und verteidigte die Tabellenführung. Damit glückte auch die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage Anfang November.

Nur zu Beginn wackelte der vierte Sieg in Folge, denn gänzlich unkonzentriert startete man ins Spiel und geriet schnell 0:6 und 4:11 in Rückstand. Danach stabilisierte sich das Northeimer Spiel zunehmend. Der in die Startsechs aufgerückte Sergej Tumanov punktete ebenso sicher wie Tobias Harms, der auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition die angeschlagenen Andreas Esch und Fabian Gessat ersetzte.

Punkt für Punkt kämpfte sich die DJK heran und die vorher glänzend aufgelegten Hildesheimer streuten Fehler ein. Nach dem 18:23 glich man nochmals aus, doch die Aufholjagd kam zu spät und die Gäste holten sich den ersten Durchgang. Entscheidend war aber, dass die Northeimer den Schwung mit in den Folgesatz nahmen und prompt in Führung gingen. Bis zum 19:16 hatten sie das Spiel und den Gegner im Griff, danach schlichen sich Unkonzentriertheiten ein (19:19). Doch in der Crunch-Time behielten die Gastgeber kühlen Kopf, die Abwehr ragte in dieser Phase heraus, Außenangreifer Stefan Baum punktete entscheidend. Nach dem Ausgleich spielte die DJK-Sechs selbstbewusst auf und dominierte fortan.

Zuspieler Viktor Tumanov (später MVP) änderte seine Strategie und setzte auf Schnellangriffe über die Mitte. Dieser Schachzug machte das Northeimer Spiel deutlich variabler. Die Hildesheimer, die vorher gut in Block- und Feldabwehr standen, offenbarten nun Lücken, welche die DJK-Angreifer klug ausnutzten. Mit zwei deutlichen Satzgewinnen kam es zum Heimerfolg, den die 60 Zuschauer bejubelten.

Trainer Andrej Sprenger war zufrieden. „Hinten heraus war es ein starkes Spiel von uns. Wir haben sicher aus der Ballannahme agiert und auch unsere Block- und Feldverteidigung agierte sehr aufmerksam. Der Beginn war dagegen fahrlässig. Wir sollten das nächste Mal fokussierter starten.“ Die Möglichkeit dazu ergibt sich bereits am Samstag zum Jahresabschluss beim GfL Hannover. (Andreas Flader)

DJK: Baum, Beuse, Friedrichs, Gessat, Harms, Holst, Mroß, Paulick, Penner, Reinecke, S. Tumanov, V. Tumanov.

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