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DJK Northeim tritt lange Fahrt ins Ammerland an

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Fällt verletzt aus: Finn Mroß (9), hier im Angriff beim Heimspiel gegen Oldenburg. Archivfoto: Andreas Flader
Fällt verletzt aus: Finn Mroß (9), hier im Angriff beim Heimspiel gegen Oldenburg. © Andreas Flader

Die Regionalliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim treten am Sonntag ihre längste Auswärtsfahrt an. Ab 16 Uhr spielen sie im rund 240 Kilometer entfernten Bad Zwischenahn beim Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten VSG Ammerland. Eine nicht ganz einfache Aufgabe.

Northeim - Mit 13 Punkten haben die Ammerländer in der Vorrunde und in der seit drei Wochen laufenden Aufstiegsrunde fleißig Punkte gesammelt. Drei Zähler kamen am vergangenen Wochenende allerdings kampflos hinzu, als die GfL Hannover als Gegner nicht antrat und es so eine 3:0-Wertung gab. Die Northeimer kamen bei ihrem Volleyball-Krimi gegen den Tabellenzweiten Oldenburger TB ganz schön ins Schwitzen und verloren knapp, aber nach großem Kampf mit 2:3. Zwar gelang den DJKlern kein Sieg, aber ihr Comeback nach 0:2-Satzrückstand war aller Ehren wert und hinterließ in der Liga auch ein spielerisches Ausrufezeichen. Somit machen sich die Northeimer mit viel Selbstvertrauen auf ins Ammerland und wollen den nächsten Favoriten ärgern.

Allerdings gehen Trainer Andrej Sprenger langsam die Außenangreifer aus. Neben dem Langzeitverletzten Andreas Esch erwischte es nun auch Jugendspieler Finn Mroß, der sich beim Training eine Sprunggelenkverletzung zuzog und erstmal ausfallen wird. Auch Ersatzmann Sergej Tumanov, der seine Sache schon gegen Oldenburg ordentlich machte, ist angeschlagen, sodass eventuell auf dieser Position improvisiert werden muss.

Die VSG Ammerland mit ihrem langjährigen und erfahrenen Trainer Torsten Busch hat einen starken Kader zusammen. Viele junge Spieler, die technisch gut ausgebildet sind, werden umringt von einigen routinierten Kräften, die bereits zu Zweit- und Drittligazeiten des Vereins aufgelaufen sind.

Sprenger: „Wir gehen befreit ins Spiel. Aber wir sollten deutlich druckvoller aufschlagen als gegen Oldenburg. Ansonsten wird es schwer, dort zu bestehen. Aber an einem guten Tag können wir mit jedem Gegner mithalten.“  (Andreas Flader)

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