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DJK Northeim wacht zu spät auf und verliert 0:3 gegen SVG Lüneburg II

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Zu selten fanden die Northeimer den Weg vorbei am Lüneburger Block. Hier Tim Paulick (6) im Angriff, links Stefan Baum (12), rechts Viktor Tumanov.
Zu selten fanden die Northeimer den Weg vorbei am Lüneburger Block. Hier Tim Paulick (6) im Angriff, links Stefan Baum (12), rechts Viktor Tumanov. © Andreas Flader

Die Regionalliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim sind mit einer Niederlage in die Aufstiegsrunde gestartet und vergaben damit eine bessere Ausgangslage für den Saisonendspurt. Mit 0:3 (22:25, 20:25, 26:28) verloren sie am Samstag in der heimischen BBS-Halle gegen die SVG Lüneburg II.

Northeim - Der Gegner startete erwartungsgemäß mit einer Mischung aus jungen und älteren Akteuren sowie mit den erstligaerfahrenen Rene Bahlburg, Patrick Kruse und Theo Mohwinkel. Diese brachte ihr Team konstant durch das Spiel - und genau daran scheiterte die DJK. Sie hielt größtenteils mit, kassierte aber pro Durchgang stets eine Serie, die sie auf die Verliererstraße brachte.

So wurde im ersten Satz aus einer 7:6-Führung ein 7:12-Rückstand. Im zweiten Satz patzte man gleich zu Beginn (2:7). Immer wieder waren es kleine Fehler, die in allen Bereichen zu finden waren. Viel zu häufig haderte man mit sich selbst und ergab sich viel zu früh in sein Schicksal. Dass in diesem Spiel mehr drin gewesen wäre, zeigte die Aufholjagd im dritten Satz, als man nach 11:19 noch zum 23:23 ausglich und in der Folge mehrere Matchbälle abwehrte. Endlich zeigte das Northeimer Team eine Körpersprache, die Breakpunkte erzwang und dem Duell eine Wendung hätte geben können. Doch dieses Aufbäumen kam zu spät. Unglücklich verlor man mit 26:28 den Satz und das Match.

Als MVP wurde auf DJK-Seite Diagonalangreifer Fabian Gessat ausgezeichnet, der im Angriff einige Glanzpunkte setzte. Trainer Andrej Sprenger war sichtlich enttäuscht aufgrund der klaren Niederlage. „Wir sind viel zu verkrampft in das Match gegangen. Jeder hat sich auf den Nächsten verlassen, anstatt selbst voranzugehen. Wenn das Publikum fehlt, müssen Impulse aus dem Team kommen. Und diese Reaktionen kamen erst am Spielende. Da war es aber bereits zu spät. Am nächsten Sonntag müssen wir anders auftreten.“ Dann ist ab 16 Uhr in der Corvinianum-Sporthalle der Oldenburger TB zu Gast, der zu den heißen Aufstiegsfavoriten zählt. (Andreas Flader)

DJK Northeim: Baum, Beuse, Friedrichs, Gessat, Harms, Holst, Mroß, Paulick, Reinecke, Sprenger, S. Tumanov, V. Tumanov

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