Volleyball-Regionalliga Frauen

Ein Punkt für Tuspo Weende im Topspiel

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Geblockt! Weendes Jennifer Bönighausen (links) und Britta Gemmeke sind hochgesprungen und wehren erfolgreich einen Schmetterball des Spitzenreiters Osnabrück ab. 

Die Frauen des Tuspo Weende lieferten dem weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter der Volleyball-Regionalliga, dem VC Osnabrück, einen erbitterten Kampf, heimsten bei der knappen 2:3-Niederlage einen verdienten Punkt ein. Aufsteiger ASC 46 Göttingen verharrt nach der 1:3-Niederlage in Lohne weiter auf einem Abstiegsplatz.

Tuspo Weende - VC Osnabrück 2:3 (25:23, 19:25, 9:25, 29:27, 12:15). Die Weenderinnen hatten sich gegen den Favoriten aus Osnabrück viel vorgenommen, setzten mit tollen Abwehr- und Angriffsaktionen den VC von Beginn an unter Druck und gingen so zwischenzeitlich mit 14:8 in Führung. Nach einer Auszeit kamen die Gäste besser ins Spiel, verkürzten auf 17:19, doch die Gastgeberinnen behielten die Nerven und machten den ersten Satz mit 25:23 zu. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum 15:16 auf Augenhöhe. Doch in der Folgezeit schaffte der VC einen 8:0-Lauf bedingt auch durch kraftvolle Aufschläge. Zwar konnte Tuspo noch einmal auf 19:24 verkürzen, verlor aber 19:25. Der dritte Satz ging dann doch sehr deutlich an den Spitzenreiter. Im vierten Satz vergab Osnabrück vier Matchbälle, am Ende siegte Weende mit 29:27 und hatte damit einen Punkt sicher. Im Tiebreak fehlte dann das Quäntchen Glück.

SV Union Lohne - ASC 46 Göttingen 3:1 (25:15, 25:20, 22:25, 25:19). Im ersten Satz machten die Gäste einfach zu viel Eigenfehler, die Lohne zu nutzen verstand und so den ersten Durchgang mit 25:15 gewann. Im zweiten Satz lief es dann schon wesentlich besser bei den Königsblauen, doch auch diesen mussten sie trotz gesteigerten Selbstbewusstseins mit 20:25 abgeben. Im dritten Durchgang setzte sich die Steigerung fort, war nun auch die Konzentration da, sodass dieser mit 25:22 gewonnen werden konnte. Die Konzentration nahm indes im vierten Satz wieder ab. „Auch wenn Lohne natürlich der Favorit war, ärgern wir uns über diese Niederlage, die so nicht hätte sein müssen. Mit unserem Satzgewinn haben wir gezeigt, dass wir auch einem Spitzenteam der Liga die Stirn bieten können. Gerade im Hinblick auf den Abstiegskampf, in dem wir uns befinden, dürfen wir uns keine Konzentrationsfehler leisten“, meinte Spielerin Madlen Bauer.  wg/gsd

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